Wetterkapriolen treiben Heizkosten hoch
Mieter haben sich zu früh gefreut, nach dem milden Winter und dem frühen Sommer in diesem Jahr hatten sie auf eine Verschnaufpause bei den Heizkosten gehofft, die in den letzten Jahren rasant gestiegen sind. Doch der Kälteeinbruch in diesem August macht ihnen womöglich einen Strich durch die Rechnung. Die Heizperiode beginnt ungewöhnlich früh. Diesmal sind nicht internationale Krisen und die Kosten der Energiewende dafür verantwortlich zu machen, dass Heizen immer teurer wird. Es sind die Wetterkapriolen, auf die niemand Einfluss hat. Deshalb ist schwer vorauszusagen, was auf Mieter zukommen wird. Auch wenn die Gaspreise stabil sind und der Ölpreis aktuell sogar sinkt, sollten sie sich deshalb auf weiter steigende Nebenkosten einstellen.
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Der Streit in der großen Koalition über die geplante Mietpreisbremse spitzt sich nach einem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" offenbar weiter zu. Das Blatt zitiert aus einem Brief der zuständigen SPD-Parlamentarier an die Unionsabgeordneten der Koalitionsarbeitsgruppe Mietrecht, in dem ein strengerer Schutz vor Mietwucher im Wirtschaftsstrafgesetz gefordert wird. Dagegen hatten sich CDU-Politiker in der Vergangenheit wiederholt für eine Aufweichung der geplanten Bestimmungen zur Mietpreisbremse von Justizminister Heiko Maas (SPD) stark gemacht. Nach geltendem Recht sei es so, dass Kommunen wie etwa Berlin oder Hamburg, in denen es je nach Stadtteil sowohl hochpreisige als auch erschwingliche Mietwohnungen gebe, wie ein einheitliches Gebiet behandelt würden, erläuterte der SPD-Rechtspolitiker Dirk Wiese. In der Folge könne Mietwucher nur schwer geahndet werden.