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Auto/Motor

Kooperation zwischen der Hochschule Kaiserslautern und der KST Motorenversuch GmbH u. Co. KG

Bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung zwischen der Hochschule Kaiserslautern und der KST Motorenversuch GmbH u. Co. KG  KST Motorenversuch GmbH u. Co. KG
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Die Kooperation zwischen der Hochschule Kaiserslautern und der KST
Motorenversuch GmbH u. Co. KG bringt Studierenden praxisbezogenes Know-how
im Bereich E-Mobilität.

Zwischen der Hochschule Kaiserslautern und der KST Motorenversuch GmbH u.
Co. KG wurde am 24.04.2018 eine Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung
eines Zentrums für E-Mobilität in den Räumen der Willy Wolf-Akademie auf
dem Betriebsgelände der KST in Bad Dürkheim unterzeichnet.

Die rasanten Veränderungen und Entwicklungen in der E-Mobilität fordern
von den Engineering- und Testdienstleistern wie KST eine schnelle und
effiziente Anpassung der technischen und personellen Ressourcen.
Gleichzeitig ist es für Hochschulen eminent wichtig in diese
Veränderungsprozesse frühzeitig eingebunden zu sein um die Lehr- und
Forschungspläne entsprechend justieren zu können. Durch die regionale Nähe
und die Ausrichtung des Studienplans bietet sich die Hochschule
Kaiserslautern für eine gemeinsame Vorgehensweise an. Mit dem Zentrum für
E-Mobilität an der KST- eigenen Willy Wolf-Akademie wollen die zukünftigen
Partner diesen Anforderungen gemeinsam Rechnung tragen.

„Mit praxisnahen Lehrveranstaltungen und gemeinsamen Entwicklungs- und
Forschungsvorhaben wollen wir die nächsten Schritte der individuellen
Mobilität begleiten und gleichzeitig junge Menschen für diese spannenden
Entwicklungen begeistern“, so Prof. Dr. Gerhard Reiff, Vorsitzender der
Geschäftsführung von KST.

In der Willy Wolf-Akademie werden dem Zentrum Seminarräume zur Verfügung
gestellt und Laborräume den jeweiligen Projektanforderungen entsprechend
gemeinsam ausgestattet. In den nahe gelegenen Testeinrichtungen von KST
wird den Studierenden gleichzeitig die Möglichkeit zur Einsicht in den
harten Testalltag der zukünftigen Antriebslösungen gegeben.

„Ab dem Sommersemester werden wir in den Laboren der Willy Wolf-Akademie
unter anderem den EMotor für den 2018er Formula Student Rennwagen der
Kaiserlauterer Hochschulen mit unserem gemeinsamen Know-How optimal und
siegfähig abstimmen. Studierenden bieten wir damit spannende und
realitätsnahe Aufgaben für Praktika und Abschlussarbeiten“, sagt Prof. Dr.
Ing. Hartmut Opperskalski der Leiter des Instituts für energieeffiziente
Systeme an der Hochschule Kaiserslautern. Im Rahmen einer feierlichen
Veranstaltung wurde die Kooperationsvereinbarung für die Hochschule
Kaiserslautern von dessen Vizepräsidenten Herrn Prof. Dr. Ing. Albert Meij
unterzeichnet.

KST Motorenversuch ist als Engineering- und Testdienstleister mit rund 180
Mitarbeitern seit mehr als 50 Jahren im Automotive Markt unterwegs und
wächst im Umfeld der neuen Herausforderungen überdurchschnittlich.

Die Hochschule Kaiserslautern legt in Ihrem Portfolio einen deutlichen
Schwerpunkt auf die Elektromobilität unter anderem mit dem Institut für
energieeffiziente Systeme.

KST Motorenversuch GmbH & Co. KG
Bruchstraße 24 - 32
D-67098 Bad Dürkheim

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Elektropower für die Automobilbranche: Neuer Studiengang Elektromobilität startet am 1. Oktober

Elektromobilität gehört die Zukunft. Praxisnah und in kleinen Gruppen Elektromobilität studieren  Beuth Hochschule/Detlef Heinemann
Elektromobilität gehört die Zukunft. Praxisnah und in kleinen Gruppen Elektromobilität studieren Beuth Hochschule/Detlef Heinemann

Elektrofahrzeuge sind weltweit auf dem Vormarsch. Daher startet zum
Wintersemester 2018/19, erstmals in der Hauptstadt, an der Beuth
Hochschule für Technik Berlin der Bachelorstudiengang Elektromobilität
(B.Eng.). In sieben Semestern verknüpft das Studium die Themen
Elektromobilität, Regenerative Energien und IT-Kompetenz.

Autos mit Benzin- und Dieselmotoren werden in Zukunft in immer größeren
Zahlen von Elektrofahrzeugen von unseren Straßen verdrängt. Der
Marktanteil von Elektroautos verdoppelte sich laut Center of Automotive
Management (CAM) in Deutschland innerhalb eines Jahres (2016/2017) von 0,8
auf 1,5 Prozent. In Norwegen liegt der Anteil bereits bei knapp 40
Prozent. Die Nachfrage nach intelligenten elektrotechnischen und
informationstechnischen Lösungen ist daher groß. Expertinnen und Experten
für diese hochkomplexen Systeme werden ab Oktober im neuen Studiengang
Elektromobilität an der Beuth Hochschule ausgebildet.

Die Grundlagen reichen von der Elektrotechnik über Mathematik und
Programmierung bis zur Digitaltechnik. In den höheren Semestern stehen
Energiespeichersysteme und Antriebstechnik sowie die Entwicklung von
Steuergeräten auf dem Studienplan. Bei Laborübungen arbeiten die
Studierenden projektorientiert und erlangen in einer 12-wöchigen
Praxisphase Einblicke in innovative Unternehmen aus dem Umfeld der
Elektromobilität. Optional können Abschlussarbeiten in Unternehmen
erarbeitet werden. Das Studium ist interdisziplinär angelegt. Von einem
Studienjahrgang wird die Teilnahme am internationalen Formula Student-
Konstruktionswettbewerb 2021 mit einem selbst entwickelten Rennwagen
realisiert.

Eine Bewerbung für den zulassungsbeschränkten Studiengang mit Start im
Oktober ist vom 15. April bis 15. Juli möglich.

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Keine Verschnaufpause für Verkehrssicherheitsarbeit Zahl der getöteten Motorrad- und Lkw-Fahrenden ist alarmierend

Deutscher Verkehrssicherheitsrat
Deutscher Verkehrssicherheitsrat

So wenig Getötete wie noch nie – die Unfallstatistik für 2017 des Statistischen Bundesamts klingt zunächst erfreulich. Für den Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) ist das dennoch kein Grund durchzuatmen. „Auch wenn es 2017 etwas weniger Verletzte und Verkehrstote auf deutschen Straßen gab, hat die Zahl der Unfälle insgesamt einen neuen Höchststand erreicht“, sagt DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf. „Das kann uns nicht zufrieden stellen.“ Alarmierend seien insbesondere die gestiegenen Zahlen bei den Getöteten auf Motorrädern und Motorrollern (+46 Getötete oder +8,6 Prozent) sowie der massive Anstieg von +24,2 Prozent getöteter Lkw-Insassen. „Diese Zahlen zeigen uns ganz klar, dass wir gerade für diese Zielgruppen verstärkt Maßnahmen umsetzen und entwickeln müssen, um ihre Verkehrssicherheit zu erhöhen“, so Eichendorf weiter. Hilfreich sei beispielsweise der dauerhafte Betrieb des Notbremsassistenten ohne manuelles Ausschalten. Als eine Maßnahme, um den Schutz für Biker zu erhöhen, empfiehlt der DVR, in Kurven verstärkt einen Unterfahrschutz zu montieren.

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Schlafmangel erhöht das Unfallrisiko im Straßenverkehr Autofahrende sollten besonders vor langen Autofahrten ausreichend schlafen

Bewegung an der frischen Luft in der Pause bringt den Kreislauf wieder in Schwung (Foto: DVR).
Bewegung an der frischen Luft in der Pause bringt den Kreislauf wieder in Schwung (Foto: DVR).

Fast jeder kennt es, hin und wieder nicht abschalten zu können und entsprechend schlecht zu schlafen. Dies kann jedoch gefährliche Auswirkungen auf die Teilnahme am Straßenverkehr haben. „Wer nicht ausreichend schläft, riskiert einen Sekundenschlaf und einen Verkehrsunfall in der Folge", so
Dr. Wilfried Böhning, Chefarzt des Schlafmedizinisches Zentrums der Karl-Hansen-Klinik. Jede Stunde ohne Schlaf erhöht laut der AAA Foundation for Traffic Safety (2016) das Risiko für einen Verkehrsunfall: Im Vergleich zu einer Schlafdauer von sieben Stunden oder mehr ist nach nur vier bis fünf Stunden Schlaf, die Wahrscheinlichkeit für einen Verkehrsunfall 4,3-mal höher. Nach weniger als vier Stunden Schlaf ist das Risiko hierfür sogar 11,5-mal höher.

Immer mehr Menschen leiden an behandlungsbedürftigen Ein- und Durchschlafstörungen, andere wiederum an behandlungsbedürftigen Schlafkrankheiten wie etwa der Schlafapnoe, dem nächtlichen Schnarchen mit zusätzlichen Atemstillständen. Schlafmangel wie etwa bei Ein- und Durchschlafstörungen kann das Risiko für Stoffwechselerkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem und psychische Störungen erhöhen. „Schlafstörungen wie etwa bei der Schlafapnoe können das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und eine verkürzte Lebenserwartung erhöhen", ergänzt Dr. Böhning.

Zusätzlich kann sich die latente Müdigkeit negativ auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit und damit auf das sichere Führen eines Fahrzeuges auswirken. Die aktuelle Geschwindigkeit, zurückgelegte Strecken und künftige Entfernungen können falsch eingeschätzt werden. „Schon drei Sekunden Schlaf kommen bei einem Tempo von 100 km/h einem Blindflug ohne Kontrolle über das Fahrzeug von 83 Metern gleich – das kann tödlich enden", warnt Ute Hammer, DVR-Geschäftsführerin. Schlafmangel und Schlafstörungen gelten laut der European Sleep Research Society (2015) als Hauptgründe für einen müdigkeitsbedingten Verkehrsunfall: Zu wenig Schlaf in der Vornacht (42,5%) und grundsätzliche Probleme mit dem Schlaf (34,1%) wurden von den Befragten als Hauptgründe für einen müdig-keitsbedingten Verkehrsunfall wahrgenommen.

Schlafmangel und Schlafstörungen sollten daher ernst genommen und ggf. medizinisch untersucht werden. Wer sich morgens nicht ausgeschlafen, konzentriert und leistungsfähig fühlt, sollte die Fahrt lieber verschieben, nach einem Mittagschlaf starten und ggf. eine Zwischenübernachtung einplanen. Denn ausreichend Schlaf ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen und gleichzeitig wichtig für die sichere Teilnahme am Straßenverkehr. Gesunder Schlaf dient der körperlichen Erholung, stärkt das Immunsystem, fördert die Gedächtnisleistung und sorgt für ein emotionales Gleichgewicht. Wer unterwegs dennoch erste Anzeichen von Müdigkeit wie häufiges Gähnen verspürt, sollte eine Pause auf einem Rastplatz machen. Diese kann bestenfalls mit etwas Bewegung zur Kreislaufaktivierung oder mit einem Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten kombiniert werden. „Autofahrer sollten von dem Versuch absehen, ihre Leistungsfähigkeit während der Fahrt durch koffeinhaltige Getränke oder andere Tricks wie ein offenes Fenster oder laute Musik zu verlängern, da diese nicht helfen", warnt Hammer ergänzend.

Hintergrund zur Kampagne:

Müdigkeit am Steuer ist ein unterschätztes Unfallrisiko im Straßenverkehr. In der Unfallstatistik wird Übermüdung für nur 0,5 Prozent aller schweren Unfälle als Ursache deklariert. Die Dunkelziffer liegt laut Experten jedoch weitaus höher. Jeder übermüdete Autofahrer und jede übermüdete Autofahrerin ist somit potenziell der Gefahr des Sekundenschlafs ausgesetzt. Der DVR hat deshalb gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) im Dezember 2016 eine Aufklärungskampagne mit dem Titel „Vorsicht Sekundenschlaf! Die Aktion gegen Müdigkeit am Steuer" gestartet. Ziel der Kampagne ist es, alle Autofahrerinnen und Autofahrer für die Gefahren von Müdigkeit am Steuer zu sensibilisieren und präventive sowie akute Maßnahmen dagegen aufzuzeigen.

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