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Regional

POL-BO: Mit gestohlenem Krad und ohne Führerschein: Beamte stellen 18-Jährigen nach Verfolgung

Herne (ots) Am Donnerstag, 6. November, hat die Polizei einen 18-jährigen Herner nach einer kurzen Verfolgungsfahrt gestellt. Der junge Mann war mit einem als gestohlen gemeldeten Motorrad und ohne Führerschein unterwegs.

Gegen 19.30 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung im Kreuzungsbereich Funkenbergstraße/Bahnhofstraße ein Motorrad auf, das in Schlangenlinien und mit augenscheinlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Trotz eindeutiger Anhaltesignale der Beamten gab der Fahrer weiter Gas, missachtete mehrere rote Ampeln und flüchtete innerstädtisch über die Bismarckstraße in Richtung Westring.

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POL-BO: Einbruch in Herne: U-Haft für alle vier Tatverdächtigen

Herne, Düsseldorf (ots) Nach einem Einbruchsdelikt in Herne in dieser Woche hat die Polizei vier Tatverdächtige festgenommen (wir berichteten: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11530/6153058). Jetzt sitzen sie in Untersuchungshaft.

Die Männer stehen im Verdacht, mehrere Einbrüche verübt zu haben. Ein Haftrichter ordnete jetzt für alle vier Personen Untersuchungshaft an.

Die intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Neuer Null-Euro-Schein für Bochum Lokalcharme in vielen Formen in der Bochum Touristinfo

Der neue Null-Euro-Schein „Selfie-Point“ ist druckfrisch eingetroffen und exklusiv
in der Bochum Touristinfo an der Huestraße 9 erhältlich – erstmals auch als
goldene Sonderedition zum 10-jährigen Jubiläum der beliebten und limitierten
Sammlerscheine. Ebenfalls neu im Sortiment sind handverlesene lokale Produkte.
Den neuen Null-Euro-Schein ziert der „Selfie-Point“ vor dem Rathaus.

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Aktionstag 8 gegen 88 – „Wer sieht unseren Schmerz?“ FH Dortmund rückt Betroffene rechtsextremer Gewalt in den Mittelpunkt

Der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften (FB 8) der Fachhochschule Dortmund hat seinen jährlichen Aktionstag „8 gegen 88“ unter das eindringliche Motto „Wer sieht unseren Schmerz? Die Betroffenenperspektive auf 35 Jahre rechtsextreme Gewalt“ gestellt. Mit dabei: Angehörige der Opfer der NSU-Morde und des rechtsextremistischen Anschlags in Hanau 2020.

 

„Die Soziale Arbeit setzt sich da ein, wo Menschen Unterstützung benötigen“, betonte Prof. Dr. Katja Nowacki, Dekanin des Fachbereichs, zur Eröffnung. Sie sagte, auch wenn man „nicht alles Unrecht ungeschehen machen“ könne, sei es doch essenziell, darauf aufmerksam zu machen.

 

Dies gelang den Organisator*innen insbesondere durch die Gäste Emiş Gürbüz und Gamze Kubaşık. Emiş Gürbüz verlor ihren Sohn beim Anschlag von Hanau am 19. Februar 2020. Sie schilderte im vollen Hörsaal der Fachhochschule ihren Schock nach dem Anschlag und eine schmerzliche Erkenntnis: „Ich habe fremdenfeindliche Gewalt in den Fernsehnachrichten gesehen, aber ich habe nicht gedacht, dass es mich treffen kann. Doch es kann alle treffen.“

 

Seit Jahren kämpft sie gemeinsam mit der Initiative „19. Februar Hanau“ für das Gedenken an ihren Sohn sowie die anderen Opfer des Anschlags und für die Aufklärung eines polizeilichen Versagens im Zusammenhang mit der Tat sowie beim Umgang mit den Angehörigen. Diese waren unter anderem als „potenzielle Gefährder“ eingestuft worden und mussten eine Gefährderansprache der Polizei über sich ergehen lassen.

 

Dass Opfer-Angehörige in den Fokus der Ermittlungsbehörden geraten, weil rechtsextreme Taten nicht als solche benannt werden, berichtete auch Gamze Kubaşık. Die Tochter des 2006 in Dortmund ermordeten Kioskbesitzers Mehmet Kubaşık erlebte, wie ihr Vater sieben Jahre lang von den Ermittlern kriminalisiert und als Drogendealer gebrandmarkt wurde, bis 2011 der NSU enttarnt wurde. Ihre Schilderungen der Stigmatisierung waren eindringlich, machen unverändert betroffen.

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