Vom Samen zur Faser: die Renaissance der Hanfpflanze als nachhaltiges Multitalent
Hanf zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Menschheit. Schon vor über zehntausend Jahren wussten die Kulturen in Asien und Europa um den immensen Wert dieser Pflanze. Ihre Fasern dienten zur Herstellung von Segeln und Kleidung, die Samen waren ein wichtiges Grundnahrungsmittel.
Doch aufgrund seiner Verbindung zu bestimmten Inhaltsstoffen geriet der Nutzhanf in vielen Teilen der Welt in Vergessenheit. Heute erlebt er eine beeindruckende Renaissance.
Angesichts der globalen Forderung nach mehr Nachhaltigkeit und umweltfreundlichen Rohstoffen wird die Hanfpflanze als echtes Multitalent wiederentdeckt. Sie wächst schnell, ist robust und kommt ohne aggressive Pflanzenschutzmittel aus.
Das Besondere am Nutzhanf: Er ist eine der wenigen Pflanzen, deren Bestandteile nahezu komplett verwertet werden können – von der Wurzel bis zur Blüte. Jeder Teil der Pflanze liefert wertvolle Rohstoffe für die unterschiedlichsten Industrien.
Blüten, Blätter und Extrakte: die wertvollen Inhaltsstoffe
Die oberen Teile der Hanfpflanze – die Blüten und die Blätter – sind besonders reich an sekundären Pflanzenstoffen. Hier finden sich die sogenannten Cannabinoide, die in den letzten Jahren immer stärker in den Fokus von Forschung und Industrie gerückt sind.
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