RWE-Vorstand warnt kommunale Aktionäre vor Querschüssen
Kurz vor der mit Spannung erwarteten Hauptversammlung des Essener Energiekonzerns RWE warnt der Vorstand die kommunalen Aktionäre eindringlich vor Querschüssen. Hintergrund ist die Drohung der Kommunen, dem Vorstand um Konzernchef Peter Terium die Entlastung zu verweigern. Dies käme einem Vertrauensentzug gleich. "Mit einer Nicht-Entlastung wäre niemandem geholfen", sagte RWE-Finanzchef Bernhard Günther der in Essen erscheinenden Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. "Faktisch würde sich nichts ändern, weil es keine rechtliche Wirkung hat. Mir bereitet dabei vor allem Sorgen, dass das kein gutes Signal insbesondere an die großen Investoren aus der angelsächsischen Region wäre. Das würde unserem Unternehmen schaden."
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Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet leicht steigende Ölpreise. "Es ist wahrscheinlich, dass sich die OPEC-Staaten einigen, die Ölförderung auf das Produktionsniveau vom Januar einzufrieren. Der Ölpreis ist derzeit stark spekulativ getrieben, sodass damit zu rechnen ist, dass der Ölpreis nach der Einigung und Ankündigung eher steigen wird", sagte DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert der "Rheinischen Post" zu den aktuellen Verhandlungen in Doha. Sollten der Ölpreis steigen, würde auch der Spritpreis leicht zulegen.