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Vernachlässigt und ignoriert – die Folgen einer tiefen Beinvenenthrombose

Beinvenenthrombose  Symbolbild
Beinvenenthrombose Symbolbild

Die Thrombose gehört zu einer der gefürchtetsten Gefäßerkrankungen, die erhebliche Folgen haben kann. Nicht nur eine bedrohliche Lungenembolie kann infolge eines Gefäßverschlusses auftreten, auch Schlaganfälle und Herzinfarkte gehören zu den Risiken. Unterschätzt und vernachlässigt werden Folgeerscheinungen, die nicht schon während der Thrombose auftreten. Welche das sind und wie sie auch nach einem Gefäßverschluss noch effektiv behandelt werden können, wird hier genauer erklärt.

Das postthrombotische Syndrom – die große Unbekannte der Medizin

Eine Thrombose erfordert schnelle medizinische Hilfe und kann bei rechtzeitiger Erkennung in vielen Fällen erfolgreich aufgelöst werden. Sobald die Gefahr nicht mehr gegeben ist, werden Patienten nach Hause entlassen. Gab es eine direkte Ursache, wird eine Therapie zur Bekämpfung oder Linderung eingeleitet. Was aber ist, wenn trotz aufgelöstem Blutgerinnsel noch immer Schmerzen bestehen? In diesem Fall kann ein postthrombotisches Syndrom schuld an den Beschwerden sein.  Insbesondere bei Patienten, deren tiefe Beinvenenthrombose nicht direkt erkannt wurde, kann es zu nachfolgenden Symptomen kommen:

  • Schmerzen im betroffenen Bein, die sich unter Belastung verschlimmern
  • Sichtbare Venen am Rand des Fußes und des Knöchels
  • Verhärtungen einzelner Hautareale
  • Juckende und offene Stellen bis hin zur Bildung von Ekzemen

Die Anzeichen für das PTS sind so vielfältig, dass die Diagnose oft verzögert gestellt wird. Bemerken Patienten einen vergrößerten Umfang des betroffenen Beines oder Schwellungen, die trotz aufgelöstem Gerinnsel nicht zurückgehen, ist medizinische Hilfe nötig.

PTS und die mögliche Therapie – lässt sich die Thrombosefolge heilen?

Die Anzahl der von Thrombose betroffenen Patienten ist in den letzten 20 Jahren deutlich gesunken, was unter anderem an einer gezielteren Behandlung von Risikofaktoren liegt. Kommt es aber doch zu einem Blutgerinnsel, muss es so schnell wie möglich aufgelöst werden. Ist die Therapie abgeschlossen, versuchen Mediziner den Ursachen auf die Spur zu kommen. War es eine typische Nebenerscheinung eines Langstreckenflugs oder gehört eine Grunderkrankung zu den Auslösern? Letzteres kann auch eine Rolle spielen, wenn sich nach ausgeheilter Thrombose plötzlich ein PTS bildet. Sofern die zugrundeliegende Krankheit nicht behandelt wurde, ist auch die Reduktion der Beschwerden nur schwer möglich.

Die gute Nachricht ist, dass sich die Auswirkungen des PTS in den meisten Fällen lindern lassen. Dabei spielt Bewegung eine wichtige Rolle. Durch regelmäßiges Gehen wird Druck auf die Venen ausgeübt. Dadurch kann das Blut leichter durch das Bein fließen und der Bildung neuer Gerinnsel wird vorgebeugt. Zu vermeiden sind langes Sitzen und Stehen, denn hier drohen Blutstaus, die den Schmerz verstärken können.

Unterstützung erhalten Betroffene bei fachspezifischen Zentren, die Behandlungen wie Lymphdrainage, die Anpassung von Kompressionsstrümpfen und Bewegungstherapien ermöglichen. Da das eigene Lebensgefühl maßgeblich von der Gesundheit abhängt, ist es für Patienten wichtig, die Symptome des PTS nicht einfach klaglos hinzunehmen. Ödeme in den Beinen werden am häufigsten vernachlässigt und als „unveränderbar“ abgewunken. Tatsächlich gibt es in den allermeisten Fällen eine Option, die Beschwerden nach der Thrombose zumindest zu reduzieren. 

Was Patienten selbst tun können, um das PTS zu reduzieren

Die Genesung nach einer tiefen Beinvenenthrombose hängt zu großen Teilen vom Patienten selbst ab. Seitens der Medizin wird mit Blutverdünnern gearbeitet, die eine weitere Bildung eines Gerinnsels verhindern sollen. Die Einnahme kann vorübergehend oder dauerhaft verordnet werden. Betroffene selbst profitieren davon, wenn sie ihren Lebensstil verändern. Besteht Übergewicht oder raucht der erkrankte Patient, ist eine Optimierung dieser Faktoren wichtig. Kommt es nach einer Thrombose zu Beschwerden, die den obigen Symptomen entsprechen, ist die Rücksprache mit einem Fachzentrum wichtig. Je früher die Auswirkungen und Folgen behandelt werden, desto stärker sind die positiven Effekte.

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Depression gehört in die Lehrpläne

Ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse an Depression erkrankt /
kostenfreie Unterrichtsmaterialien für Lehrkräfte

Leipzig/ Frankfurt am Main 18. September 2023 – Anlässlich des
Weltkindertages am Mittwoch (20. September) macht die Stiftung Deutsche
Depressionshilfe und Suizidprävention gemeinsam mit FIDEO auf den großen
Aufklärungsbedarf über Depression an Schulen aufmerksam. Depression gehört
zu den häufigsten psychischen Erkrankungen bei Jugendlichen. Etwa 6
Prozent aller Jugendlichen erkranken an einer Depression. Das sind im
Schnitt ein bis zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse. „Fast jeder
Mensch wird im Laufe seines Lebens mit Depression in Berührung kommen –
sei es durch eine eigene Erkrankung oder als Angehöriger im Familien- oder
Freundeskreis. Wegen dieser Häufigkeit und Schwere der Erkrankung gehört
das Thema Depression in die Lehrpläne von Schulen, ähnlich wie
Suchterkrankungen“, fordert Prof. Ulrich Hegerl, Vorsitzender der Stiftung
Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.
Der Netzwerkpartner der Stiftung Deutsche Depressionshilfe FIDEO (eine
Austauschplattform zu Depression bei jungen Menschen) bietet eine neue
kostenfreie "Schulbox Depression" an, die Lehrkräfte bei der Gestaltung
einer Unterrichtseinheit zum Thema unterstützt. An die Jugendlichen selbst
richtet sich das Video-Tutorial „Alles Gut?!“ der Stiftung Deutsche
Depressionshilfe und Suizidprävention. In fünf kurzen Videoclips erhalten
Jugendliche unter www.deutsche-depressionshilfe.de/alles-gut die
wichtigsten Basisinformationen über die Erkrankung.

Depression als Unterrichtsthema: kostenlose FIDEO Schulbox Depression für
Lehrkräfte

FIDEO bietet ab sofort eine kostenlose „Schulbox Depression“ für den
Einsatz im Unterricht an. Die Schulbox enthält Materialien (z.B. Übungen,
Handouts, Flyer, Plakat für das Klassenzimmer) für die Gestaltung einer
Unterrichtseinheit zum Thema Depression ab der 7. Klasse. In einem
Themenheft finden Lehrkräfte Basisinformationen mit Fakten zur Erkrankung.
Sie erfahren mehr über die Folgen der Depression für Betroffene und welche
Hilfsmöglichkeiten es gibt. Interessierte Pädagoginnen und Pädagogen
können hier die "Schulbox Depression" bestellen und auf umfangreiche
Online-Materialien zugreifen: www.fideo.de/schule. Finanziert wurde die
Schulbox im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V
durch die Barmer.

Für Schülerinnen und Schüler: Online-Tutorial „Alles Gut?!“ klärt über
Depression auf

Schülerinnen und Schüler können sich auch unabhängig vom Unterricht über
Depression informieren: In fünf kurzen Videoclips erhalten Jugendliche
unter www.deutsche-depressionshilfe.de/alles-gut die wichtigsten
Basisinformationen über die Erkrankung. In den Videos erklärt Kinder- und
Jugendpsychiater Prof. Martin Holtmann für Jugendliche verständlich die
Grundlagen der Depression. Darüber hinaus teilen Betroffene ihre
persönlichen Erfahrungen und machen die Erkrankung so greifbar. Zu Wort
kommen u.a. die 19-jährige Antonia und die ein Jahr jüngere Katharina aus
dem Jugendbeirat der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und
Suizidprävention. Speziell für den Einsatz in Schulstunden ist aus den
Clips außerdem ein 12-minütiger Unterrichtsfilm entstanden. Möglich wurde
dieses Aufklärungsprojekt für Schülerinnen und Schüler durch eine
Förderung des „Cathy-Hummels-Programms“.

Online-Fortbildung für Lehrkräfte zu Depression für 2024 geplant

Darüber hinaus entsteht aktuell eine Online-Fortbildung für Lehrkräfte.
Oft bemerken Lehrkräfte Konzentrationsschwierigkeiten, müde Augen oder
Stimmungsveränderungen bei Schülerinnen und Schülern. Sie sind jedoch
unsicher, ob und wie sie betroffene Jugendliche ansprechen sollen und wie
sie helfen können. Aktuell sind Fortbildungsangebote zu diesem Thema in
den einzelnen Bundesländern rar oder nur unzureichend auf den Bereich
„Depression & Suizidalität“ ausgerichtet. Die Veröffentlichung der von
Tribute to Bambi geförderten Fortbildung für Lehrkräfte ist für 2024
geplant.

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EstroG-100© in menoelle®: Ein bedeutsamer Fortschritt in der pflanzlichen Therapie von Wechseljahressymptomen

Wechseljahressymptome Symbolbild
Wechseljahressymptome Symbolbild

Die Wechseljahre stellen für viele Frauen eine herausfordernde Phase dar, geprägt von physischen und emotionalen Veränderungen. Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen können das tägliche Leben erheblich beeinträchtigen. In diesem Kontext avanciert menoelle® mit seinem Hauptbestandteil EstroG-100© zu einer bahnbrechenden Option.

 

Ein Durchbruch in der pflanzlichen Medizin

Seit seiner Entdeckung hat EstroG-100© global für Furore gesorgt. Im Gegensatz zu herkömmlichen pflanzlichen Produkten, etablierte sich dieser patentierte Inhaltsstoff rasch als erstklassige Lösung für Wechseljahresbeschwerden. Länder wie Südkorea, die USA und Kanada berichten von beeindruckenden Marktanteilen, wodurch EstroG-100©'s Wirksamkeit und Beliebtheit untermauert werden.

 

Die herausragende Wirkkraft und Sicherheit von EstroG-100© sind durch umfangreiche klinische Studien belegt. Besonders hervorzuheben ist die signifikante Überlegenheit gegenüber Placebo, die bereits nach drei Monaten deutlich wurde. Mit dem Kupperman-Menopause-Index als Messinstrument wurde zudem eine Verbesserung von über 60% im Vergleich zu Placebos festgestellt.

Während EstroG-100© international bereits Maßstäbe setzt, erfreut sich Europa nun endlich der Vorteile dieses innovativen Inhaltsstoffs. menoelle® steht dabei an vorderster Front und bietet Frauen in den Wechseljahren eine hochwirksame und sichere Behandlungsoption.

Das Geheimnis von EstroG-100© liegt in der Kombination der Extrakte dreier Heilpflanzen: Cynanchum wilfordii, Phlomis umbrosa und Angelica gigas. Diese Mischung wurde aufgrund ihrer Effektivität und guten Verträglichkeit sorgfältig ausgewählt.

Besonders in Südkorea, wo EstroG-100© einen Marktanteil von beeindruckenden 90% erzielt hat, spiegelt sich die globale Akzeptanz und Beliebtheit dieses Inhaltsstoffs wider.

EstroG-100© hebt sich durch seine nicht-hormonelle Wirkungsweise von anderen Behandlungen ab. Es beeinflusst weder den Östrogenspiegel, noch zeigt es stimulierende Effekte auf östrogenempfindliche Gewebe.

Abschließend lässt sich sagen, dass EstroG-100©, bereits international als Premium-Inhaltsstoff anerkannt, nun endlich auch europäischen Frauen dank menoelle® zur Verfügung steht. Ein Zeichen für Fortschritt in der Therapie von Wechseljahressymptomen und ein Lichtblick für alle, die nach einer natürlichen und effektiven Lösung suchen.

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Saison akuter Atemwegserkrankungen beginnt - Bundesgesundheitsminister und RKI-Spitze rufen zur Impfung auf

Gemeinsame Pressemitteilung des Bundesgesundheitsministeriums und des
Robert Koch-Instituts

Ab 18. September wird der an die neuen Varianten angepasste
COVID-19-Impfstoff in den Praxen angeboten. Bundesgesundheitsministerium
und Robert Koch-Institut rufen gemeinsam die Bevölkerung auf, sich über
die Impfempfehlungen zu informieren und in Abstimmung mit ihrem Arzt
impfen zu lassen.

Dazu erklärt Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach:
„Die Pandemie ist vorbei, das Virus bleibt. Wir können den Verlauf
kommender Coronawellen nicht vorhersagen, aber klar ist, dass ältere
Personen und Menschen mit Vorerkrankungen weiterhin ein höheres Risiko
haben, an COVID-19 schwer zu erkranken. Auch wenn schwere Verläufe durch
die erreichte Basisimmunität in der Bevölkerung deutlich seltener geworden
sind: COVID ist keine Erkältung! Personen ab 60 Jahren und Risikogruppen
sollten sich impfen lassen, am besten auch gleich gegen Influenza. Auch
bei der Influenza sind es die Älteren und die Vorerkrankten, die am
stärksten gefährdet sind.“

Die Ständige Impfkommission am Robert Koch-Institut, die für ihre
Empfehlungen das Nutzen-Risiko-Verhältnis für die zu impfende Gruppe
bewertet, empfiehlt eine jährliche COVID-19-Auffrischimpfung für Personen
mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf (Personen
ab 60 Jahren, Personen ab 6 Monaten mit relevanten Grunderkrankungen,
Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeeinrichtungen) sowie für Personen mit
erhöhtem SARS-CoV-2 Infektionsrisiko (medizinisches und pflegerisches
Personal) in der Regel in einem Abstand von mindestens 12 Monaten nach
letzter Impfung oder Infektion. Diesen Gruppen empfiehlt die STIKO auch
die jährliche Influenza-Impfung. COVID-19- und Influenza-Impfung sind am
gleichen Impftermin möglich und beeinträchtigen sich nicht gegenseitig.

Prof. Lars Schaade, kommissarischer RKI-Präsident:
„In der kalten Jahreszeit sind die Bedingungen für die Übertragung von
Atemwegserregern wie SARS-CoV-2, Influenzaviren oder RSV besser als im
Sommer. Bei Symptomen einer akuten Atemwegsinfektion sollte man generell
drei bis fünf Tage zu Hause bleiben. Eine Maske hilft dann zum
Fremdschutz; das ist besonders wichtig, wenn man trotz Symptomen den
Kontakt zu Risikopersonen nicht völlig vermeiden kann. Und vor allem
Personen, die zu einer Risikogruppe gehören, sollten diese Möglichkeit
auch zum Selbstschutz in Betracht ziehen.“

Generell empfiehlt das RKI (<https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/ARE-
Surveillance/ARE_gesamt.html
>), in den kommenden Wochen und Monaten zum
Schutz von schweren respiratorischen Erkrankungen Folgendes zu beachten:
•       Wer Symptome einer akuten Atemwegsinfektion hat, sollte drei bis
fünf Tage und bis zur deutlichen Besserung der Symptomatik zu Hause
bleiben.
•       Wenn die Symptomatik sich verschlechtert, sich nicht verbessert
oder man einer Risikogruppe mit einer höheren Wahrscheinlichkeit für einen
schweren Krankheitsverlauf angehört, sollte man die Hausarztpraxis
konsultieren.
•       Die Impfungen gegen COVID-19, Influenza und Pneumokokken sollten
gemäß Empfehlungen der STIKO aktuell sein.

Für die Lageeinschätzung akuter respiratorischer Erkrankungen, kurz ARE,
müssen mehrere Datenquellen zusammen bewertet werden. Im Pandemieradar
(<https://corona-pandemieradar.de/>) werden sie zum Teil täglich
aktualisiert, für eine umfassende Einschätzung gibt es Wochenberichte
(<https://influenza.rki.de/Wochenberichte.aspx>) und vertiefende Einzel-
Berichte, etwa zu GrippeWeb
(<https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Sentinel/Grippeweb/grippeweb_node.html>),
ein Onlineportal, dessen Teilnahme für alle offen ist.

Weitere Informationen
Informationen für Bürger:
<https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/praevention/impfungen>
und <https://www.infektionsschutz.de>
Informationen für die Fachöffentlichkeit: <https://www.rki.de> und
<https://www.stiko.de>

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