Flüge nach Israel: Bei Lufthansa und Air Berlin kommt Passagier-Sicherheit vor Solidarität
Die Lufthansa fliegt auch heute für weitere 24 Stunden nicht nach Tel Aviv. Das hat ihr wie auch der konkurrierenden Air Berlin viel Kritik von Politikern und Freunden Israels eingetragen. Das ist verständlich. Denn genau das bezwecken die Terroristen der radikal-islamistischen Hamas, die sich mit ihren Raketen in Krankenhäusern und Schulen des Gazastreifens verstecken, um ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung Israel unter Dauerfeuer zu nehmen. Und dass es ihnen wenigstens vorübergehend gelungen ist, den Tel Aviver Flughafen Ben Gurion und damit Israels wichtigstes Tor zur Welt vom internationalen Flugverkehr abzuschneiden, ist militärisch und politisch ein für Israel unerträglicher Erfolg der Hamas.
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Die Lufthansa hat auf aktuelle Berichte über den angeblichen Abschuss einer Passagierflugzeuges über der Ukraine reagiert. "Wir werden den ukrainischen Luftraum bis auf weiteres nicht mehr überfliegen und haben heute bereits vier Maschinen umgeleitet", sagte Lufthansa-Sprecher Andreas Bartels der "Rheinischen Post". Die Regelung gelte, bis der Vorfall geklärt sei und der ukrainische Luftraum wieder als sicher eingestuft werde.

