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Reise/Travel

Messner kritisiert Bergsteiger-Tourismus am Mount Everest

Reinhold MessnerBergsteigerlegende Reinhold Messner (69) fordert nach der Tragödie in Nepal mit 16 toten Sherpas eine Rückkehr zum eigenverantwortlichen Bergsteigen ohne Pisten. "Lassen wir den Bergen ihre Größe, ihre Gefahren und ihre Ausstrahlung!", sagte Messner in einem Interview der Stuttgarter Zeitung. Das bedeute: Keine Seilbahnen, keine Straßen und keine Klettersteige oder Pisten bis zum Gipfel. An die Regierung in Nepal gerichtet sagte Messner: "Lasst nur eine Expedition pro Route pro Jahr auf den Berg, ohne Piste.

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Deutlicher Preisanstieg bei Billigflügen

Air BerlinDie Anbieter von Billigflügen können ihre günstigen Ticketpreise aus den Anfangszeiten der Branche nicht länger halten. "Das Billigfliegen ist deutlich teurer geworden", sagte Peter Berster vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) der "Rheinischen Post". Berster ist Autor des aktuellen "Low Cost Monitors", in dem das DLR regelmäßig über den Billigflugmarkt berichtet. Der "Rheinischen Post" liegt der noch unveröffentlichte Bericht vor. Darin vergleicht das DLR auch die Preise der wichtigsten Anbieter. "Nach dieser Analyse stellen die Fluggesellschaften Wizz und Ryanair die preisgünstigsten Low-Cost-Fluggesellschaften inklusive aller Steuern und Gebühren im deutschen Markt dar", heißt es im Bericht. Laut DLR buchte im vergangenen Jahr fast jeder dritte Fluggast in Deutschland einen Billigflieger.

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Fluggastrechte werden wohl schlechter

Fluggäste mit weniger RechtenDie Bundesregierung sieht kaum noch eine Chance, die von der EU-Kommission geplante Absenkung des Schutzniveaus von Fluggästen bei Verspätungen und Annullierungen von Flügen zu verhindern. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Grünen-Anfrage hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" vorliegt. Berlin sei zwar weiterhin dagegen, dass Passagiere künftig erst dann ein Anrecht auf eine Entschädigung haben sollen, wenn ein Flugzeug mit mindestens fünf Stunden Verspätung abhebt, heißt es darin. Bisher gibt es eine Entschädigung schon ab drei Stunden. "Ob die Position der Bundesregierung im Rat Erfolg hat, ist aber zweifelhaft, da eine deutliche Mehrheit der Mitgliedstaaten derzeit den Kommissionsvorschlag unterstützt", heißt es in der Antwort von Justizminister Heiko Maas (SPD).

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Verspätungen: Flugreisenden gehen 384 Millionen Euro durch die Lappen

FlugreiseBei Verspätungen von Flugzeugen werden Passagiere künftig deutlich seltener eine Entschädigung erhalten. Wie die "Saarbrücker Zeitung" berichtet, gehen betroffenen Fluggästen in Deutschland 384 Millionen Euro im Jahr durch die Lappen, sollte die Europäische Union ihre Novelle der Fluggastrechte-Verordnung umsetzen. Die Zeitung beruft sich auf eine neue Studie der grünen Bundestagsfraktion. Nach dem Willen der EU sollen bei reinen Verspätungen die Reisenden künftig nur noch dann Geld bekommen, wenn die Verzögerung je nach Distanz fünf oder sogar zwölf Stunden beträgt. Bislang gibt es eine Entschädigung schon ab drei Stunden.

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