ADAC Postbus ab 1. November im bundesweiten Linienverkehr
Nach mehrwöchigem Pilotbetrieb wird es für den ADAC Postbus jetzt ernst: Ab Freitag, 1. November, verkehrt der „Bus für Deutschland“ mehrmals täglich auf zunächst fünf Strecken und zwischen 24 Städten. Mit an Bord haben die über 60 Fernbusse bei ihren Jungfernfahrten eine extra für das neue Busprojekt produzierte 100-seitige Erstausgabe von „Mein Bus“ – das neue ADAC Postbus Magazin. In einer Auflage von insgesamt 150 000 Exemplaren erscheint die Zeitschrift künftig regelmäßig und bietet neben kurzweiligen Berichten und Reportagen rund um das Thema Reisen auch einen umfangreichen Service- und Ratgeberteil.
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Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat sich in zwei Gerichtsverfahren gegen überhöhte Anzahlungen und Stornogebühren bei Pauschalreisen durchgesetzt. Das Oberlandesgericht Rostock verbot dem Kreuzfahrtveranstalter Aida Cruises, pauschal 50 Prozent des Reisepreises von Kunden zu kassieren, die bis zum 60. Tag vor Beginn der gebuchten Reise zurücktreten. Das Kammergericht Berlin untersagte der JT Touristik GmbH, direkt nach Erhalt der Rechnung 35 Prozent Anzahlung auf den Reisepreis zu verlangen.
Die Bahn AG plant für kleinere Bahnhöfe die Einrichtung von Video-Reisezentren. Das hat eine Bahnsprecherin der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung bestätigt. Kunden können sich dort auf Tastendruck hin per Bildschirm mit einem Bahnmitarbeiter verbinden lassen und von diesem in einem persönlichen Gespräch Informationen und Beratung einholen. Die Fahrgäste können unter seiner Anleitung am Automaten auch Tickets kaufen und diese per Karte oder bar bezahlen. Das Staatsunternehmen teste die Neuerung derzeit an fünf Bahnhöfen der Schwarzwald- und Höllentalbahn in Baden-Württemberg auf technische Belastbarkeit und Kundenreaktionen, bestätigte die Bahnsprecherin der Zeitung. Das Ziel: Bei einem positiven Ausgang des Versuchs sollen Video-Reisezentren kleinere, konventionelle Reisezentren mit nur eingeschränkten Öffnungszeiten und ältere Fahrkartenschalter vor allem auf ländlich gelegenen Bahnhöfen und in Vororten von Großstädten ersetzen. In welchem Umfang das passieren soll, konnte das Staatsunternehmen noch nicht sagen.