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Lifestyle

Neujahrskonzert mit Charles Dutoit & Gautier Capuçon, KKL Luzern, besucht von Léonard Wüst

Das Orchester auf der Konzertbühne Foto Claudine Mensch
Das Orchester auf der Konzertbühne Foto Claudine Mensch

Besetzung und Programm:
Luzerner Sinfonieorchester
Charles Dutoit, Leitung
Gautier Capuçon, Violoncello
Peter Solomon, Orgel

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Rhapsodie espagnole

Édouard Lalo (1823 – 1892)
Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll op. 33

Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 «Orgelsinfonie»

Maurice Ravel  Rhapsodie Espagnole

Plakat des Neujahrskonzertes
Plakat des Neujahrskonzertes

Dass ein Welterfolg, ein Megahit nicht nur seine guten, sondern auch Schattenseiten hat, kann man bei Ravel erahnen. Sein «Bolero» kennt praktisch jeder, auch solche, die mit klassischer Musik gar nichts am Hut haben. Darüber geht meist vergessen, dass Ravel kompositorisch aus dem Vollen schöpfte und eben auch andere, sehr schöne Melodien erschaffen hat, zu Unrecht weniger bekannt, auch nicht so oft gespielt wie sein Markenzeichen. Es gehörte zu den ganz besonderen Talenten von Maurice Ravel, Musik zu schreiben, die auf den ersten Eindruck leicht und folkloristisch klingt und beim näheren Hinhören, viel mehr entdecken lässt: Tiefschürfendes, Nachdenkliches, oft auch Abgründe. Eine spanische Rhapsodie, das klingt nach sinnlich-glutvoller Klanglandschaft. Doch schon die Eröffnung der Suite ist ein filigranes Klanggerüst mit tiefgründigen Untertönen. Fast gespenstisch wirkt die andalusische Tonfolge, die permanent wiederkehrt: Das “Prélude à la nuit”  – “Präludium der Nacht”. “Das Prélude fängt  mit einem sehr sensual und sehr nächtlichen Gefühl an und man muss eine Möglichkeit finden, ein Ewigkeitsgefühl zu entwickeln. Diese ‘Andalous scale’ kommt mit sehr viel Gefühl daher. Es wird immer wiederholt und egal welche anderen Lichter, Farben erscheinen, es bleibt immer eine sensuale Frage.” Auf dieses Prélude folgen in der “Rhapsodie Espagnole” noch drei weitere Sätze, ebenfalls mit spanischen Tanzrhythmen. Ravels Mutter stammte aus Frankreich. Doch für Charles Dutoit ist auch der Einfluss des Vaters hier zu spüren. Schon Igor Strawinsky nannte Ravel einen “Schweizer Uhrmacher”. “Ravel hat einen Vater, der in der Schweiz (Versoix GE) geboren ist und vielleicht kommt daher ein Uhrmachergefühl bei ihm. Diese Präzision und dieser sehr kleine Mechanismus, den er sehr liebte und den er auch in seiner Musik macht, seiner Orchestration. Und seine Mutter war aus Südwestfrankreich. Seine Eltern haben sich in Spanien getroffen. Und dann kommt dieses Spaniengefühl für Ravel, diese Verbindung mit Sonnenlicht. Und in der ‘Rhapsodie’ kann man wirklich beide Welten hören».

Interpretation durch das Luzerner Sinfonieorchester

Der Konzertsaal des KKL Luzern
Der Konzertsaal des KKL Luzern

Dutoit entwickelte die «Rhapsodie» zur puren rhythmisch funkensprühenden, spanischen Lebensfreude, musste so nicht auf einen Wiener Musikverein Strausswalzer zurückgreifen, um musikalisch fulminant ins Luzerner Musikjahr 2022 zu starten. Dunkel wie eine köstliche Lindt Schoggi, magisch wie der Duft einer “Brazil” Cigarre aus Havanna, das Intro durch die feinen Striche der Violinen, beantwortet von ebenso subtilen “Kleinbläsern”, die dann alle vom Dirigenten in ein sattes, trotzdem zurückhaltendes Tutti geleitet wurden, das elegisch orchestriert ist und entsprechend ausgekostet werden kann.

 

 

 

 

 

Der Konzertsaal des KKL Luzern
Der Konzertsaal des KKL Luzern

Den einzelnen Registern wird später vom Komponisten genug Platz eingeräumt, um  alternierend Ihr Können zu demonstrieren. Für Musiker kann es eine wahre Herausforderung sein, sich in solche Sphären einzufühlen: spanische Rhythmen und Melodien, eingebettet in eine zutiefst französische Klangsprache. Charles Dutoit forderte dafür vom Luzerner Sinfonieorchester einen ganz transparenten Klang – für ihn der Inbegriff französischer Musik. Und das Orchester konnte ihn liefern. Es ist für ein Orchester sehr schwer, den Puls zu vergessen. Die Musiker mögen sehr, dass es einen gemeinsamen Puls gibt und sie zusammenspielen. Aber in der französischen Musik ist es individualistischer, man muss den Rhythmen mehr malen – und das ist eine andere Fassung, um eine Musik zu phrasieren. Und wie sie diese Rhapsodie malten, da wurde die gesamte Farbpalette ausgepackt, mal mit dem gröberen, mal mit dem ganz feinen Pinsel phrasiert.

Das  Publikum war hingerissen von diesem energischen Konzertauftakt und bedankte sich mit dem entsprechenden Beifall.

Édouard Lalo  Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll op. 33

Gauthier Capuçon Solocellist auf der Konzertbühne
Gauthier Capuçon Solocellist auf der Konzertbühne

Das Cellokonzert beginnt mit einer langsamen und beeindruckenden Einleitung, die von Passagen für den Solisten unterbrochen wird, der dann im Folgenden Allegro maestoso in das Hauptthema des Satzes einleitet, das mit der Durtonart des eher lyrischen Nebenthemas kontrastiert wird. Elemente der Einleitung sollen durchgängig, aber konkret im Zuge der zentralen Entwicklung wiederkehren. Die gekürzte Reprise bringt die beiden Themen zurück, gefolgt von einer brillanten Coda, die von einem unheilvollen Hinweis auf die langsame Einleitung gekrönt wird. Das Intermezzo kombiniert langsamen Satz und Scherzo, wobei das eröffnende g-Moll Andantino con moto in ein G-Dur- Allegro-Presto übergeht.ein Vorgang, der sich wiederholt. In der Introduktion des letzten Satzes gibt es einen spanischen Touch, der sich mit Unterbrechungen im folgenden lebhaften thematischen Material fortsetzt, das sowohl in der Melodie als auch in schwungvollen rhythmischen Elementen präsent ist. Lalos Cellosonate entstand 1856, als er sich als Interpret und als Komponist mit Kammermusik beschäftigte. Die Sonate beginnt dramatisch, wobei ein zweites Thema den notwendigen Kontrast von Tonart und Stimmung zu der im Motiv der Sonate impliziten Drohung liefert. Im zweiten Satz gibt es eine sanfte Lyrik und Gelassenheit. Dies wird sofort durch die unverblümte Kraft des letzten Allegros, unterbrochen von einer zögernden Passage, zerstreut , bevor der Satz seinen ursprünglichen Schwung wieder aufnimmt und zu seinem rhetorischen Abschluss übergeht. Édouard Lalo schrieb sein Cellokonzert in d-Moll 1876 ​​in Zusammenarbeit mit dem belgischen Cellisten Adolphe Fischer (1847-1891). Das Werk wurde im folgenden Jahr im Cirque d’Hiver mit Fischer als Solist uraufgeführt.

  1. Präludium , lento – Allegro maestoso
  2. Intermezzo , andantino con moto – Allegro presto – Andantino – Tempo I
  3. Einleitung , andante – Allegro vivace

Der erste Satz eröffnet das Lento und geht dann in ein Allegro maestoso über , das sich durch den Rest des Satzes fortsetzt. Die Eröffnung hat mehrere Takte Orchestermusik, bevor das Solocello mit einem Ad-lib- Thema einsetzt, das dreimal gespielt wird. Dies führt in den schnellen Abschnitt mit vielen schnellen und aggressiven Arpeggien und schnellen und unerbittlichen Sechzehntelnoten.

Der zweite Satz beginnt mit einem langsamen Andantino Abschnitt und geht dann in ein lebhaftes Allegro Presto über. Die Musik kehrt zum Andantino Tempo zurück. Vor dem Ende des zweiten Satzes kehrt das Allegro Presto zurück. Das Solocello endet mit Pizzicato- Akkorden mit dem Orchester.

Das Solocello beginnt mit einem langsamen Andante im dritten Satz; das Orchester macht mit und übernimmt dann. Die Musik wird zu einem lebhaften Rondo, das allegro vivace markiert ist , wobei das Cello-Solo mit einem kraftvollen Einstieg in das Rondo-Thema zurückkehrt. Das Hauptthema basiert auf der D-Dur-Tonleiter und einem schnellen Herunterfallen. Der Rest des Satzes setzt sich im Allegro vivace-Tempo fort. Das Solocello endet mit einer sehr schnellen Tonleiter, die auf einem Cis-Triller landet, der sich in die Tonika auflöst.

In meisterlicher Hochform präsentierte sich der französische Starcellist Gauthier Capuçon in Édouard Lalos auch spanisch inspiriertem Cellokonzert, wo das Orchester sich ganz in den Dienst des Sollisten stellte, ohne seiner Linie dabei untreu zu werden.

Elegantes Outfit, betörendes Spiel

Capuçon, im königsblauen Frack, intoniert schlicht grossartig, äusserst gefühlvoll in den ruhigeren Sequenzen, energisch wo geboten und entlockt seinem Instrument Töne die vom dunkelsten Keller der Tonleiter bis hinauf in das hellste Firmament des Notenhimmels führen mit einer unglaublichen Präzision, mal filigran jubelnd, dann dumpf brummend. Er sequenziert die Partitur, schält ungeahnte Feinheiten heraus, um dann in einen fulminanten Lauf zu starten, dabei seine überragende Technik demonstrierend.

Das tief beeindruckte Auditorium applaudierte den Solisten einige Male zurück auf die Bühne und wäre es das Konzertende gewesen wäre, hätte man sich wohl zu einer «Standing Ovation» erhoben. So aber verebbte der stürmische Applaus nach und nach, bevor man sich in die Kurze Konzertpause begab.

Camille Saint-Saëns Sinfonie Nr. 3 c-Moll op. 78 «Orgelsinfonie»

Charles Dutoit dirigiert das  Luzerner Sinfonieorchester
Charles Dutoit dirigiert das Luzerner Sinfonieorchester

Der Symphony No. 3 in C – Moll , Op. 78, durch abgeschlossen wurde Camille Saint-Saëns im Jahr 1886 an , was war wohl der künstlerische Höhepunkt seiner Karriere. Sie wird im Volksmund auch Orgelsymphonie genannt , obwohl es sich nicht um eine echte Orgelsinfonie handelt , sondern einfach um eine Orchestersymphonie, bei der zwei von vier Sektionen die Pfeifenorgel verwenden . Der Komponist beschriftete es als: Symphonie Nr. 3 “avec orgue” (mit Orgel).

Über die Komposition des Werkes sagte Saint-Saëns: “Ich habe alles gegeben, was ich geben konnte. Was ich hier erreicht habe, werde ich nie wieder erreichen.” Der Komponist schien zu wissen, dass es sein letzter Versuch der symphonischen Form sein würde, und er schrieb das Werk fast als eine Art “Geschichte” seiner eigenen Karriere: virtuose Klavierpassagen, brillanter Orchestersatz, der für die Romantik charakteristisch ist , und den Klang einer Pfeifenorgel, die für eine Kathedrale oder den größten Konzertsaal geeignet ist.

Peter Solomon Orgel Symbolbild
Peter Solomon Orgel Symbolbild

Die Sinfonie wurde von der Royal Philharmonic Society in England in Auftrag gegeben und am 19. Mai 1886 in London in der St. James’s Hall unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Nach dem Tod seines Freundes Franz Liszt am 31. Juli 1886 widmete Saint-Saëns das Werk dem Andenken an Liszt. Der Komponist dirigierte auch die französische Erstaufführung der Sinfonie im Januar 1887Nach seiner langsamen Einleitung führt der erste Satz zu einem Thema von mendelssohnischem (oder schubertianischem ) Charakter, gefolgt von einem zweiten Thema einer sanfteren Besetzung, mit verschiedenen Nebenthemen in Dur gespielt und bald darauf in Mollformen wiederholt; chromatische Muster spielen in beiden Sätzen eine wichtige Rolle. Dieses Material ist in ziemlich klassischer Sonaten-Allegro-Form ausgearbeitet und verblasst allmählich zu einer ruhigeren Stimmung, die zu einer leicht bedrohlichen Reihe von gezupften Tönen in Cello und Bass wird , die auf einer G-Tonhöhe enden, gefolgt von einem langsamen und sanft gehaltenen A ♭ Anmerkung in der Orgel in die neuen Schlüssel zur Lösung D ♭ für den Poco-Adagio-Abschnitt des Satzes. Daraus entwickelt sich ein Dialog zwischen Orgel und Streichern, der an das frühere Hauptthema des Satzes vor der Reprise erinnert . Der Satz endet in einem leisen Morendo .

Der zweite Satz beginnt mit einer energischen Streichermelodie, die einer Presto-Version des Hauptthemas weicht, komplett mit extrem schnellen Skalenpassagen im Klavier. Das Thema wird dann in kraftvollen Orgelakkorden wiederholt, die von Blechbläserfanfaren unterbrochen werden. Diese bekannte Bewegung erheblich variiert, einschließlich , wie es tut polyphones fugierten Schreiben und ein kurzes pastorales Zwischenspiel , von einem massiven Höhepunkt der ganzen Symphonie durch eine Rückkehr zu dem einleitenden Thema in Form gekennzeichnet ersetzt Dur – Tonleiter Variationen .

Ausgewiesener Kenner der französische Musikliteratur am Pult

In Luzern stand mit dem gebürtigen Lausanner Charles Dutoit ein ausgewiesener Kenner der französischen Musikliteratur am Pult. Er leitete das immer souveräne Orchester mittels Mimik, Augenkontakt und klaren Gesten durch die anspruchsvolle Partitur, geizte nicht mit Forte und Tempo, konnte aber auch zurückhaltend sanft, ohne an orchestraler Strahlkraft einzubüssen.

Bemerkenswert auch, mit welcher Energie Altmeister Charles Dutoit (Jahrgang 1936) die Sache noch angeht und wie er seine, noch immer aussergewöhnliche Dynamik auf seine Mitmusiker übertragen kann.

So durften dann er und die anderen Protagonisten einen stürmischen, langanhaltenden Schlussapplaus entgegennehmen, den sie schlussendlich noch mit der Zugabe «Farandole aus der  lArlesienne Suite» von Bizet verdankten.

Fazit: Ein mehr als gelungener Auftakt, ein akustisches Ausrufezeichen in das Luzerner Musikjahr 2022

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos: www.sinfonieorchester.ch und Claudine Mensch

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Silvester-Rennen mit dem Zürcher Kammerorchester im KKL Luzern von Max Thürig

Zürcher-Kammerochester Foto Harald Hoffmann
Zürcher-Kammerochester Foto Harald Hoffmann

Jahreswechsel! Eigentlich etwas sehr Vertrautes! Für viele Menschen ist dies der Zeitpunkt um Vergangenes abzulegen und sich für das Kommende neue Vorsätze zu fassen. Bevor ich mir Gedanken zum kommenden Jahr machen wollte, liess ich mich vom musikalischen Programm des Zürcher Kammerorchesters begeistern, welches dieses Jahr ihr hochstehendes Konzert den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer widmete.

Flamme Rouge

Spaziergang über die wehnachtlich illuminierte Seebrücke zum KKL
Spaziergang über die wehnachtlich illuminierte Seebrücke zum KKL

Voller Vorfreude – aber ohne spezifische Erwartungen – nahm ich meinen Platz ein und genoss den Moment, trotz der momentan pandemiebedingten heiklen Situation hier in diesem magischen Saal zu sitzen. Ein Blick auf die Bühne offenbarte mir, dass die Zeit und die Technik auch hier nicht Halt gemacht haben, durfte ich doch feststellen, dass das eher mühsame Notenblättern durch ein digitales Noten-Tablet ersetzt wurde! Im Hintergrund leuchteten rote Scheinwerfer die weisse Wand sequentiell an, was mich unweigerlich an die «Flamme Rouge» bei den Radrennen erinnerte, was ja auch auf den Jahresschluss hindeutet, zeigt doch dieser «Teufelslappen» allen Teilnehmenden an, dass der letzte Kilometer des Rennens begonnen hat. So liess ich mich auf das Experiment ein, mich während des Konzerts an einem Strassenradrennen zu wähnen…

 

 

 

 

Tour de Silvestre

Luzerner Seebecken von der Seebrücke aus gesehen Richtung Hotel Schweizerhof
Luzerner Seebecken von der Seebrücke aus gesehen Richtung Hotel Schweizerhof

Das Orchester ist startbereit aufgestellt und wartet auf die Rennfreigabe der «Tour de Silvestre» durch die Rennleitung. Die ersten Klänge aus «Les Eléments – Symphonie nouvelle» von Jean-Féry Rebel führten mich in eine chaotische Welt. Anscheinend ungeordnet nimmt das Ganze Fahrt auf und wird durch die verschiedenen Teams (Instrumentalgruppen) in geordnete Bahnen gelenkt. Einzelne Instrument (Flöte, Oboe) übernehmen die Führungsarbeit und bestimmen den Fahrplan des Pelotons. Erste Kraftspielchen werden offenbar und die Stars des Rennens stellen sich in Position. So lässt beispielsweise der Mannschaftskapitän Maurice Steger mit seiner Blockflöte die Muskeln spielen und zeigt, wer eigentlich das Sagen im Feld hat. Damit er aber all seine Kräfte nicht vorzeitigt verpufft, wird er von einer Edelhelferin unterstützt. Kaum merklich setze sich die Walliser Sopranistin Rachel Harnisch in Szene. Sie betritt die Bühne von der Seite, mischt sich unter das Peloton und übernimmt die Führungsaufgabe. Ihr folgt das Team des Kapitäns in beeindruckender Art und Weise und unterstützt sie in ihrer hochstehenden Arbeit grandios – ja ich habe sogar den Eindruck, dass einzelne Mitfahrer sich geradezu in eine Spielfreude steigern, die sich auch in einer speziell lockeren Körperhaltung zeigt!

Anmutige Landschaften vor dem Schlussspurt

Maurice-Steger-Foto-Marco-Borggreve
Maurice-Steger-Foto-Marco-Borggreve

Nach einer kurzen entspannten Bummelphase (Pause) in der sich das ganze Feld hinter den Kulissen stärken konnte, nimmt die Tour de Silvestre wieder Fahrt auf und der Kapitän übernimmt mit seinem grandiosen Spiel auf der Flöte das Szepter und zeigt unmissverständlich, wer der absolute Star des Abends ist. Mit einer Leichtigkeit, die schon fast mirakulös anmutet, spielt er sich in die Herzen der begeisterten Zuschauer, überwindet alle musikalischen Hürden problemlos, als würden sie gar nicht existieren, fordert mit einem kurzfristig ausgerufenen Strategiewechsel  (Programmumstellung) auch von seinen Mitfahrern und Helfern alles ab und lässt uns mit wunderschönen, sinnlich anmutenden Melodien und Texten Franz Lehar’s durch anmutige Landschaften – angeführt von der Sopranistin als bestimmende Edelhelferin – gleiten. Dieses Feuerwerk der Sängerin leitet den Schlussspurt nach dem Passieren der Flamme Rouge ein und hält die Spannung bis zum Rennschluss aufrecht. Der tosende Applaus ist der Lohn für das gebotene Konzert der Superlative und weil es so schön war, soll der Zielfilm den Schlussspurt nochmals im Detail zeigen, was mit der Wiederholung des Stücks von Lehar als Zugabe perfekt umgesetzt wurde!

Rachel Harnisch im Opernhaus Zürich Foto Rene Ruis
Rachel Harnisch im Opernhaus Zürich Foto Rene Ruis

Nachdem die Akteure den Lohn für ihre Topleistung in Form eines frenetisch gespendeten Applauses einstecken konnten, löste sich der Fahrertross auf. Ich wechselte von der virtuellen Tour de Silvestre ins reale Leben und  freute mich, den Jahresausklang im Kreis einer freundschaftlichen Umgebung zu verbringen!

Link auf den Konzertbericht von Léonard Wüst:

innerschweizonline.ch/wordpress/zko-silvesterkonzert-2021vier-elemente-mit-kkl-luzern-besucht-von-leonard-wuest/

Text: www.maxthuerig.ch

Fotos:  www.zko.ch

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ZKO, Silvesterkonzert 2021,«Vier Elemente» mit , Maurice Steger (Blockflöte und Leitung) Rachel Harnisch (Sopran),KKL Luzern, besucht von Léonard Wüst

Zürcher Kammerorchester Foto Harald Hoffmann
Zürcher Kammerorchester Foto Harald Hoffmann

Besetzung und Programm:
Maurice Steger (Blockflöte und Leitung)
Rachel Harnisch (Sopran)
Zürcher Kammerorchester

Jean-Féry Rebel Le Chaos, Loure & Chaconne, aus: Les éléments – Symphonie nouvelle
Georg Friedrich Händel Suite de danse HWV 1 & 287 und Aria «Lascia la spina, cogli la rosa», aus: Il trionfo del tempo e del disinganno
Jean-Féry Rebel Ramage & Rossignols, aus: Les éléments – Symphonie nouvelle
Andrea Stefano Fiorè Aria «Usignolo che col volo», aus: Engelberta. Opera seria in 5 Akten
Jean-Féry Rebel Caprice & Tambourins, aus: Les éléments – Symphonie nouvelle
Wolfgang Amadeus Mozart Konzertarie «Ah, lo previdi» KV 272
Domenico Sarro Concerto Nr. 11 a-Moll für Blockflöte, Streicher und B.c.
Franz Lehár «Meine Lippen, sie küssen so heiss», aus: Giuditta, arrangiert von Massimiliano Matesic
Léo Delibes Les filles de Cadix, arrangiert von Massimiliano Matesic
Rodolfo Falvo Neapolitanisches Volkslied «Dicitencello vuie», arrangiert von Massimiliano Matesic

Alle Jahre wieder (außer letztes Jahr Coronabedingt nicht): Strahlender Sonnenschein, milde Temperaturen, kein Wintermantel nötig, somit nach Konzertende kein anstehen bei der Garderobe. Es scheint wirklich, als brächten die Zürcher jedes Jahr an Silvester mildes Herbst- und nicht bitterkaltes Winterwetter mit von der Limmat an die Reuß. Ich erinnere mich nicht, dass je schlechtere äußere Bedingungen waren, wenn das Zürcher Kammerorchester die Luzerner mit dem, fast schon traditionellen, musikalischen Feuerwerk zum Jahresende erfreut und beglückt.

Dazu bringen sie auch immer außergewöhnliche Gastmusiker*innen mit, wie heuer die gebürtige Walliser Sopranistin Rachel Harnisch und einen der weltbesten Blockflötisten in der Person von Maurice Steger, der zusätzlich auch noch die Leitung an diesem Abend innehat und das gelistete Programm von Gerg Friedrich Händel über den eher unbekannteren Jean-Féry Rebel bis Wolfgang Amadeus Mozart machte so richtig «gluschtig» auf den Konzertabend.

Lena-Catharina Schneider Foto Harald Hoffmann
Lena-Catharina Schneider Foto Harald Hoffmann

Willkommen geheissen und begrüsst wurden die erwartungsfreudigen Besucher im gut besetzten Konzertsaal von Lena Catharina Schneider, der künstlerischen Leiterin des ZKO.

Grundinformation zu Maurice Steger : Er ist ein faszinierender Musiker, der bei seinen Auftritten so viel Energie und Begeisterung für die Musik mitbringt, dass er Publikum und Mitspieler unverzüglich in seinen Bann zieht. Vermutlich deshalb werden ihm Attribute wie „Hexenmeister“, gar «Paganini der Blockflöte» nachgesagt: Gleichwohl schafft es der Schweizer wie kaum ein zweiter neben seiner exquisiten Artistik auch musikalisch zu überzeugen.

Grundinformation zu Rachel Harnisch: Die Walliser Sopranistin arbeitet, nebst anderen Projekten, regelmässig mit Dirigenten wie Antonio Pappano, Eliahu Inbal, Roberto Abbado, Fabio Luisi, Jeffrey Tate, Sir Roger Norrington, Douglas Boyd, Mario Venzago, Zubin Metha, Sir John Eliot Gardiner, Ingo Metzmacher, David Zinman oder Paavo Järvi. Eine enge und intensive Zusammenarbeit verband sie mit Claudio Abbado. Liederabende liegen ihr besonders am Herzen – neben vielen anderen Aufnahme, die von ihrer künstlerischen Vielfalt zeugen, hat sie Hindemiths Ein Marienleben mit ihrem Pianisten Jan Philip Schulze eingespielt.

J.-F. Rebel Le Chaos, Loure & Chaconne, Les éléments – Symphonie nouvelle

Der in Paris geborene Jean-Féry Rebel (1666-1747) galt als Wunderkind an der Violine; unter der Obhut von Jean-Baptiste Lully – der führenden Musikerpersönlichkeit am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV – wuchs er zu einem höchst erfolgreichen Violinisten und Komponisten heran und wurde Premier Violon der Pariser Opéra, Mitglied der Vingt-quatre Violons du Roi, Hofkomponist, Maître de musique an der Académie royale und zeitweilig Direktor des Concert spirituel. Neben diesen Karrierepunkten als ausführender Musiker galt Rebel als einer der ersten französischen Komponisten, der Sonaten nach italienischem Vorbild schrieb. Seine Kompositionen weisen gewagte Harmonien und rhythmische Komplexitäten auf, die viele Zuhörer seiner Zeit verblüfften.

Steger und seine virtuosen Mitmusiker*innen hatten eine sehr klare Vorstellung von der Interpretation barocker Musik, in der sich Authentizität und Schönheit der Klangfarbe wunderbar verbanden.

F. Händel Suite de danse «Lascia la spina, cogli la rosa»

Walliser Sopranistin Rachel Harnisch
Walliser Sopranistin Rachel Harnisch

Unter dem Titel “Il Trionfo del Tempo e del Disinganno” (HWV 46a) hat Händel 1707 in Rom dieses “moralische” Oratorium  komponiert. Er benutzte dazu das Libretto des Kardinals Benedetto Pamphili. Es ist das erste Stück dieser Art, das der 22jährige, aber schon berühmte Händel vorlegte

Blockflötist und Dirigent Maurice Steger
Blockflötist und Dirigent Maurice Steger

Das erste Mal taucht die Musik – noch ohne Worte und als eine Tanzeinlage im Stil einer Sarabande – um 1705 in Händels früher Oper Almira auf. Ein sechster Sinn verriet Händel, was ihm Erfolg bringen könnte. In Italien nahm er deshalb drei Jahre später diese Musik als Arie der Figur des „Piacere – der Lebensfreude“ in sein Oratorium Il Trionfo del Tempo e del Disinganno auf. In diesem Text fleht die Lebensfreude die Schönheit an, sie möge doch die Dornen meiden und nur die Rose pflücken („Lascia la spina, cogli la rosa“), Frost und graue Hässlichkeit kämen im Leben noch früh genug. Schmerz und Alter liessen nicht auf sich warten. Unerwartet schnell, wenn das Herz sie nicht erwarte, seien sie da.

Diese Arie, die Georg Friedrich Händel, die der damals erst Anfang-20-Jährige während seiner Studienreise durch Italien von ca. 1706–1710 auf italienische Texte komponierte, bildete den perfekten Rahmen für den ersten Auftritt der Sopranistin Rachel Harnisch. »Ihre Stimme bestach mit Präzision, Linie und Beweglichkeit – in dunkler timbrierter Fassung.​ Sie wirkte dabei aber etwas angestrengt, sehr ernst. Faszinierend aber das Zusammenspiel mit dem, von Maurice Steger engagiert geführten ZKO, eben Musizierpartner mit Charakter.

Jean-Féry Rebel,  Ramage & Rossignols, Les éléments – Symphonie nouvelle

Wie Rebel die Elemente zu barocker Zeit klanglich in Szene setzte, das ist schon grandios! Ebenso grandios wurden diese vom Orchester unter der engagierten Leitung von Maurice Steger im KKL interpretiert, intoniert und dargeboten.

Wolfgang Amadeus Mozart Konzertarie «Ah, lo previdi» KV 272

Rachel Harnisch (Sopran)
Rachel Harnisch (Sopran)

Ah, lo previdi, Ah, t’invola (Ah, ich habe es vorausgesehen, und später: ah flieg weg) so der Aufschrei der Sopranistin zum Auftakt dieser Mozartarie, die dieser für die aus Prag gebürtige Sopranistin Josepha Duschek komponierte: die dramatische Klage der Andromeda, die, den Tod ihres Geliebten fürchtend, ein Wechselfieber der Gefühle zwischen Schmerz und Verzückung durchlebt. Dieses mentale Wechselbad akustisch auf die Luzerner Konzertbühne zu bringen, vollbrachte Rachel Harnisch mit der kongenialen Unterstützung ihrer Mitmusiker*innen vortrefflich. Bombensicher in hoher Tonlage, gefühlvoll, trotzdem ausdruckstark in den filigraneren Sequenzen, Rachel Harnisch Gesang besitzt edlen Klang, Weichheit und Wärme, er vermag sich auch zu dramatischer Strahlkraft zu steigern. Das Schönste daran: alles wird getragen und erfüllt von einer tief fühlenden, empfindungsreichen anima. Das ZKO unter Maurice Steger begleitet in vollkommener Klarheit, stets mitatmend und mitlebend. Ihr ausgeprägtes dramatisches Gespür konnte die Sopranistin unter Beweis stellen. Hier lässt sich sehr gut erahnen, welche Möglichkeiten die Sopranistin in einer Opernrolle auf der Bühne zu bieten hat. Stimmungsumschwünge zwischen dramatisch-verzweifelt und lyrisch-hingebungsvoll wirken außergewöhnlich glaubhaft und ergreifend.

Das Auditorium belohnte die Musiker*innen mit stürmischem, langanhaltendem Applaus und begab sich hierauf in die Wandelhallen zur Pause, dies mit Vorfreude auf den 2. Konzertteil.

Domenico Sarro Concerto Nr. 11 a-Moll für Blockflöte, Streicher und B.c..

Maurice Steger Foto Marco Borggreve
Maurice Steger Foto Marco Borggreve

Wie seinerzeit der legendäre Rattenfänger mit seinem Blöckflötenspiel die Kinder in Aachen anlockte, holt der gebürtige Winterthurer Maurice Steger das Silvesterpublikum mit seinem virtuosen Spiel und wirbligem Wesen ab. Das a-Moll-Concerto für Blockflöte, Streicher und Basso-Continuo-Gruppe  ist beschwingte, wenn auch nicht allzu memorable Musik. Hier findet der Meister zu einem echten flauto dolce-Klang. Schön, der quasi arios-rezitativische Adagio-Satz und die originellen Verzierungen des Schlusssatzes. Stegers Interpretationen sind sprühend, maximal verzierungsreich. Fürs Auge wirkt seine Vortragsweise sehr gymnastisch (unablässig pendelnd im Oberkörper, unermüdlich tänzelnd in der Beinarbeit). Fürs Ohr ist sie wunderbar und alles andere als bloße Artistik: Der Klang der Alt-Blockflöte, die meistens zum Einsatz kommt, mischt sich homogener mit den Streichern, als dies bei einer modernen Querflöte je der Fall wäre. Und trotzdem ist Stegers Virtuosität in jedem Augenblick sehr präsent, ganz besonders, was sein hinreißend pointiertes Staccato-Spiel betrifft. Das derweil von Konzertmeister Willy Zimmermann diskret geführte ZKO webt ihm dafür den perfekten Klangteppich. Dieser Meinung waren auch die Zuhörer, die die Protagonisten dafür mit langanhaltendem Applaus belohnten.

Franz Lehár «Meine Lippen, sie küssen so heiss», aus: Giuditta

Eigentlich ein klassischer «Gassenhauer», sehr schön, aber etwas zu ernsthaft, statt ausgelassen intoniert von der Sopranistin. Klar ist singen eine anstrengende Arbeit, aber das sollte man halt, besonders bei Operettenmelodien, nicht unbedingt merken.

Es muss ja nicht grad so stürmisch sein wie bei Anna Netrebko, aber etwas Temperament bräucht es halt schon

https://youtu.be/tcidmfVkc10

Léo Delibes Les filles de Cadix

Rachel Harnisch Foto Rene Ruis
Rachel Harnisch Foto Rene Ruis

Dieses spanisch angehauchte Werk liegt der Walliserin deutlich besser, da sie hier die Ausstrahlung, auch das Volumen ihrer Stimme voll einsetzen kann. Besonders bemerkenswert der Dialog der Solistin mit dem Pizzicato der Violinen aus dem sich die Stimme zu einem wahren Höhenflug erhebt intonierte Rachel Harnisch beeindruckend und überzeugte das Auditorium, das sie mit dementsprechendem Applaus belohnte.

Andrea S. Fiorè «Usignolo che col volo» Rachel Harnisch & Maurice Steger

Hier das Intro von Steger auf  einer kleinen Blockflöte, ich nenns mal Holzpiccolo, hingelegt, das dann von der Sopranistin weitergewoben wird, bevor sich die zwei Solostimmen vereinen, wieder auseinanderdriften, sich mal abwechseln, wieder ergänzen, immer perfekt getragen vom souveränen Orchester. Bemerkenswert die sanften, nie schreierischen Koloraturen der Sopranistin, der immer tänzelnde Flötist hätte eigentlich auch Harnisch zu etwas Gestik animieren können, ja müssen und so wirkte sie leider auch hier etwas ungelenk und statisch, etwas schauspielern gehörte halt auch zum Singen auf einer Bühne.

Wie das hier Nuria Rial im Verbund mit Maurice Steger demonstriert

https://www.youtube.com/watch?v=I3GpkHSOGt0

Rodolfo Falvo Neapolitanisches Volkslied «Dicitencello vuie»

Hier war die Walliserin zuhause, die neapolitanische Wehmut liegt ihr deutlich mehr als wienerische oder spanische Ausgelassenheit, kann sie doch hier die ganze Sentimentalität und den Herzschmerz  der Süditaliener mit ihrer Stimme perfekt rüberbringen und so doch noch einen überzeugenden Schlusspunkt, gar ein Ausrufezeichen  setzen. Der stürmische Applaus, garniert mit einigen Bravorufen bestätigten das ganz klar.

Damit bewegte sie sich auf mindestens gleicher Qualitätsstufe wie ihr israelischer Tenorkollege Yotam Cohen bei seiner Intonation dieses Klassikers

https://www.youtube.com/watch?v=HkVk4H3KZAM

In den stürmischen  Schlussapplaus mit einbezogen wurde auch der Arrangeur einiger Werke des Silvesterkonzertes, Massimiliano Matesic, der auch im Konzertsaal anwesend war und sich für eine Sonderakklamation erhob.

Da das Auditorium die Solistin und den Solisten hartnäckig immer wieder auf die Bühne zurück applaudierten, gewährten sie doch noch eine Zugabe und diskutierten kurz, welche es denn sein sollte. Schlussendlich bemerkte Steger, dass nicht immer alles wie geplant verlaufe und so wurden wir zum Abschied halt nochmals von Lehárs heissen Lippen geküsst.

Für mein Gusto ein etwas (fast) zu ernstes Programm, mit praktisch ausschliesslich Barockmusik, der ja nicht grad der Ruf ausgelassener Fröhlichkeit vorauseilt. Die damals einengende, gar einschnürende Kleidungsetikette, widerspiegelt sich halt auch in anderen damaligen Lebensbereichen, so eben auch in der Musik. Da hätte ein etwas anregend animierendes heiter stimmendes Werk, wie zum Beispiel die Fledermaus Ouvertüre als Konzertabschluss, gar ein schöner Wiener Walzer, schon noch gutgetan. Klar, das Konzertmotto lautete «Vier Elemente», aber trotz den vergangenen zwei Corona Horrorjahren, sollte das fünfte Element «Ausgelassene, heitere Lebensfreude» doch noch etwas Platz beanspruchen dürfen. Diese Anmerkung schmälert keineswegs die grossartigen Leistungen der Ausführenden, aber etwas mehr Zuversicht häts halt doch verbreitet im Ausblick auf das wenige Stunden später anbrechende, mit auch nicht grad Optimismus versprühenden Aussichten beginnende neue Jahr 2022. Ein schönes Konzerterlebnis wars allemal und wir freuen uns schon jetzt auf das Silvesterkonzert 2022 mit dem ZKO mit wieder kompetenten, das Ohr erfreuenden Gastmusikern, einem etwas optimistischeren Programm und hoffen natürlich, dass sie uns auch dann das milde Zürcher Silvesterwetter vom Zürisee an den Vierwaldstättersee wieder mitbringen.

Link auf:

Silvester-Rennen mit dem Zürcher Kammerorchester im KKL Luzern von Max Thürig

https://innerschweizonline.ch/wordpress/silvester-rennen-mit-dem-zuercher-kammerorchester-im-kkl-luzern-von-max-thuerig/

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos:  www.zko.ch

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Das komplette Cateringangebot
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Die lebendige Kulturlandschaft in Karlsruhe lässt die Herzen der Kulturfreunde höher schlagen: Über 50 Museen, Theater und Galerien können Sie in Karlsruhe besuchen. Die Stadt und ihre einzigartige Kultur können Sie übrigens auch von Zuhause aus kennenlernen. Zahlreiche Institutionen bieten Ihnen spannende digitale Angebote.

Karlsruhe ist eine Stadt im südwestdeutschen Bundesland Baden-Württemberg. In einer ehemaligen Munitionsfabrik ist das große ZKM Zentrum für Kunst und Medien mit seinen Video-, Audio- und interaktiven Installationen untergebracht. In der Stadtmitte befindet sich das im 18. Jahrhundert errichtete Schloss Karlsruhe, von dessen Turm aus der fächerförmige Stadtgrundriss zu erkennen ist. Zum Schloss gehört auch das Badische Landesmuseum mit Ausstellungsstücken von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.

Ein Besuch in Karlsruhe ist erst dann vollkommen, wenn Sie das Karlsruher Schloss mit seinem weitläufigen Schlossgarten besucht haben. Als Mittelpunkt der Fächerstadt war es ab seiner Fertigstellung im Jahr 1718 rund 200 Jahre der Wohn- und Regierungssitz der Markgrafen, dann der Kurfürsten und Großherzöge von Baden. Heute ist das Badische Landesmuseum im Gebäude beheimatet, wo es neben der Dauerausstellung wechselnde Ausstellungen für Kulturinteressierte zu besichtigen gibt. Nach einem Museumsbesuch bietet sich ein Spaziergang durch den Schlosspark an. Alternativ können Sie das Gelände auch einfach mit der Schlossgartenbahn erkunden. Ein Besuch des Zologischen Stadtgartens, der sich besonders durch die einzigartige Verbindung von Stadtgarten und Zoo auszeichnet, darf nicht fehlen. Ein Highlight des zoologischen Bereichs ist das neue Exotenhaus, bei der Sie eine große Artenvielfalt tropischer Pflanzen und Tiere bestaunen können. Bei einer gemütlichen Gondolettafahrt schippern Sie über den Stadtgarten- und Schwanensee und haben die Möglichkeit, die tierischen Bewohner aus einer ganz anderen Perspektive zu beobachten. Wer den Bereich des Stadtgartens bevorzugt, sollte neben dem Rosengarten auch im Japangarten Halt machen, der mit seinem roten Shintoschrein schon von Weitem zu sehen ist.

 

Auch in Karlsruhe und Umgebung ist ein Catering ist auf jeder, auf jedem Firmenfest, auf jeder Gartenparty und auf vielen weiteren Anlässen immer willkommen. Der Vorteil beim Grill und Barbecue ist die Vielfalt am Grill- und am BBQ Smoker. Hier wird der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ob es Fleisch für den Fleischliebhaber oder Gemüse für den Vegetarier ist, gegrillt wird alles!
BBQ Catering? Hier sind Sie richtig!

Für jeden Anlass erstellen wir ein passendes Angebot für Sie. Als professionelle Grillmeister begleiten wir Ihr Catering komplett oder liefern lediglich an. Gemeinsam mit unseren Grillkünsten und individuellen Dienstleistungen wird Ihr Event zu einem erstklassigen Erlebnis. Lassen Sie sich selbst überzeugen! Ob privat im Garten oder auf einer Hochzeit – Wir bieten Ihnen ein Original American Barbecue mit unserem erstklassigen Smoker.

 

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