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Reise/Travel

Über die Hälfte der Bundesbürger bleibt in den Sommerferien zuhause

Ab in den UrlaubWenige Tage vor Beginn der Sommerferien im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von "RTL Aktuell" die diesjährigen Urlaubspläne der Deutschen ermittelt. Danach beabsichtigt mit 45 Prozent weniger als die Hälfte der Befragten, in den großen Ferien zu verreisen.

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Konzert und Dinner auf der Festung auf Hohensalzburg ob Salzburg, 7. Juni 2015, besucht von Léonard Wüst

Festung Hohensalzburg ob SalzburgEs konzertierte das Mozart Ensemble Salzburg in der Besetzung:

Florian Beer, Violine

Raphael Brunner, Violine

Jutas Javorka, Viola

Tibor Bényi, Violoncello

Solistin : Viktoria Bényi

 

 

Mit folgendem Programm:
1. Konzertteil:

Ludwig van Beethoven ( 1770 – 1827)

Streichquartett Nr. 4 c-Moll Op. 18 Nr. 4

  1. Allegro ma non tanto (c-Moll)
  2. Scherzo. Andante scherzoso quasi Allegretto (C-Dur)
  3. Menuetto. Allegretto (c-Moll)
  4. Allegro – Prestissimo (c-Moll)

Joseph Haydn (1732 – 1809)

Hob.XVIII:11 Klavierkonzert D-Dur (1782)

    1. Vivace
    2. Un poco Adagio
    3. Rondo all’Ungarese.
    4. Allegro assai

2. Konzertteil

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)

Serenade Nr. 13, G-Dur. Eine kleine Nachtmusik (KV 525)

Antonin Dvorak (1841-1904)

Walzer (Streicherserenade)

Johann Strauss (1825 – 1899)

Kaiserwalzer & Leichtes Blut (Polka)

Rezension:

Restaurant zur Festung Hohensalzburg mit grandiosem Blick auf die Stadt SalzburgZuerst genoss ich im Festungsrestaurant, die Stadt Salzburg mir zu Füssen liegend, das zum gebuchten Arrangement gehörende Drei – Gang Menu, nicht ahnend, dass ich die angefutterten Kalorien umgehend wieder verbrennen würde.

Nach dem Dessert „Mozartvariationen“ war Aufbruch in Richtung des Konzertraumes.

Anstrengend war es schon, die vielen und langen Treppen hinauf zu steigen, bis ich mich im „Goldenen Saal“ nah bei der kleinen Orchesterbühne hinsetzen konnte.

Dieser Effort sollte sich lohnen, wie schon das Lesen des Programms andeutete, war doch als Auftakt nicht Mozart gelistet, sondern Beethoven und Haydn. Die ungefähr 40 Konzertbesucher erlebten eine gefühlvolle Interpretation aller Sätze des Streichquartetts, besonders auffällig, das, auch körperliche Engagement des Cellisten, der mir wie der Leitwolf des Ensembles vorkam. Jeder einzelne der Musiker natürlich ein Meister seines Fachs und mit Mozarteum – Erfahrungen. Das Ensemble wird jeweils ad hoc, entsprechend der jeweiligen Programmierung, zusammengestellt, da können auch mal Bläser mit dabei sein usw.. Manchmal gesellt sich auch noch ein Solist dazu, an diesem Abend, mit Viktoria Bényi also eine Solisten am Piano für Joseph Haydns Klavierkonzert D-Dur, das nach Beethoven zelebriert wurde und zwar erfrischend, angriffig und energisch, dies alles kongenial mitgetragen von den Streichern, die sichtlich Spass an der Sache hatten, wie natürlich das fachkundige Publikum auch. Mit grossem Applaus wurden die Musiker in die Pause entlassen. Viele Anwesende nutzten die Unterbrechung, um aus den Fenstern die grandiose Aussicht auf das nächtliche Salzburg zu geniessen und natürlich auch fotografisch zu dokumentieren. Nach kurzer Zeit schon etablierte sich das Ensemble wieder auf dem Podest und intonierte die wohl bekannteste Komposition Mozarts überhaupt „Die kleine Nachtmusik“ und dies so, wie es sich, für ein nach dem Meister benannten Ensemble auch gehörte. Darauf liess man auch Werken anderer Komponisten wieder Platz und wir bekamen Dvoraks slawisch geprägten Walzer dargereicht um abschliessend erstaunlicherweise mit wienerischen Klängen fröhlich beschwingt und angeregt zu werden. Auch dabei war wieder die grosse Spielfreude des Orchesters erlebbar und die Begeisterung der Zuhörer steigerte sich dadurch umso mehr. Beim „Kaiserwalzer“ fühlten wir uns auch wie solche und das „Leichte Blut“ der Polka schwappte über auf das Publikum.

Eines der Mozart Ensembles Salzburg Nichtendenwollende Applauskaskaden ermunterten die Protagonisten, noch eine schmissige Strausspolka nachzulegen, dies natürlich frenetisch bejubelt durch die Anwesenden. Irgendwann endet auch das schönste Konzert, glücklich und zufrieden verliess man Hohensalzburg, um mit der Festungsbahn wieder ins Tal zu fahren, angeregt diskutierend. Zu aller Freude, waren die Musiker im selben Wagen mit dabei und erfüllten noch eifrig die Autogrammewünsche. Zusammenfassend denk ich, diesen Aufstieg vom Restaurant zum „Goldenen Saal“ würde ich wieder mal in Kauf nehmen, jetzt wissend, womit ich dafür belohnt werde.

Trailer eines der  Orchester:

salzburghighlights.at/assets/flash/festungskonzerte.mp4

Text: www.leonardwuest.ch

Fotos:

salzburghighlights.at/de/konzerte

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www.irenehubschmid.ch  Paul Ott/Paul Lascaux:www.literatur.li

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