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Universität zu Köln verbessert sich auf Rang 2 der gründungsfreundlichsten Hochschulen

Das Gateway Exzellenz Start-up Center im InnoDom in Köln. Die Anzahl der unterstützten Gründungen stieg von 14 im Jahr 2020 auf 41 im Jahr 2024.  Quelle: Ludolf Dahmen  Copyright: Ludolf Dahmen, Universität zu Köln
Das Gateway Exzellenz Start-up Center im InnoDom in Köln. Die Anzahl der unterstützten Gründungen stieg von 14 im Jahr 2020 auf 41 im Jahr 2024. Quelle: Ludolf Dahmen Copyright: Ludolf Dahmen, Universität zu Köln
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Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hat den aktuellen Startup
Monitor vorgestellt / Die Universität zu Köln ist erneut die
gründungsfreundlichste nicht-technische Volluniversität Deutschlands.Der Bundesverband Deutsche Startups e. V. (Startup-Verband) hat den
aktuellen Startup Monitor 2025 veröffentlicht.

Die Ergebnisse wurden am
Montag, den 29. September, von Bundeswirtschaftsministerin Katherina
Reiche vorgestellt. Besonders viele Gründer*innen kommen demnach von der
Universität zu Köln, die erneut als gründungsfreundlichste nicht-
technische Volluniversität Deutschlands abschneidet. Sie verbesserte sich
im Vergleich zum Vorjahr von Rang 3 auf Rang 2. 3,9 Prozent der Befragten
haben in Köln ihren höchsten akademischen Abschluss erworben. Nur die TU
München bringt mehr Gründer*innen hervor (4,2 Prozent der Befragten). Die
jährliche Studie gilt mit rund 1.800 befragten Gründer*innen als
umfassendste Untersuchung zur Startup-Szene in Deutschland.

Die Studie beleuchtet auch die Rolle der Hochschulen für das deutsche
Startup-Ökosystem. Rund 80 Prozent der Befragten (81,6 Prozent) heben die
Nähe zu Universitäten als Standortvorteil hervor – als Quelle für Talente,
Wissenstransfer und neue Ideen. Gut die Hälfte der Gründer*innen (50,9
Prozent) sind zudem von Hochschulen unterstützt worden. Als hilfreich
bewerten sie die Vernetzung mit „relevanten Akteuren“ – wie zum Beispiel
für Finanzierungsfragen oder Kooperationen mit Unternehmen – und die
Vermittlung von Gründungs-Know-how.

Professor Dr. Joybrato Mukherjee, Rektor der Universität zu Köln, sagt:
„Das gute Abschneiden im Deutschen Startup Monitor bestätigt uns darin,
Transfer zentral in unserer Hochschulstrategie verankert zu haben. Wir
wollen Studierende und Wissenschaftler*innen ermutigen und befähigen,
innovative Ideen aus der exzellenten Forschung an unserer Universität in
die Anwendung zu bringen. Es freut uns ganz besonders, wenn so viele von
ihnen mit unternehmerischen Mitteln unsere gesellschaftliche Zukunft
gestalten wollen.“

Die Universität zu Köln hatte ihre Gründungsförderung im Rahmen der
„Exzellenz Start-up Center“-Initiative der nordrhein-westfälischen
Landesregierung seit 2019 stark ausgebaut. Die Anzahl der unterstützten
Gründungen stieg von 14 im Jahr 2020 auf 41 im Jahr 2024.

Um das Wachstum von bereits etablierten Startups stärker zu fördern, hat
die Universität zu Köln gemeinsam mit der Rheinisch-Westfälischen
Technischen Hochschule Aachen und der Heinrich-Heine-Universität
Düsseldorf die Gateway Factory gegründet. Diese gehört zu den zehn von der
Bundesregierung geförderten Startup Factories und erhält demnach in den
nächsten fünf Jahren bis zu zehn Millionen Euro vom Bund für die
Unterstützung von Deeptech-Startups. Zu den Initiatoren gehören auch die
Gateway Hochschulen Köln und das Münchner Unternehmen Start2 Group.