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Fachsymposium Traumapädagogik an der Hochschule Koblenz: Erkennen – Verstehen – Handeln

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Daniela Braun, Prof. Dr. Regina Steil, Heiner van Mil (M.A.), Prof. Dr. Johannes Drerup und Prof. Dr. Ralf Haderlein  Quelle: Jan Lukas Schuwerack  Copyright: Hochschule Koblenz
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Daniela Braun, Prof. Dr. Regina Steil, Heiner van Mil (M.A.), Prof. Dr. Johannes Drerup und Prof. Dr. Ralf Haderlein Quelle: Jan Lukas Schuwerack Copyright: Hochschule Koblenz
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Unter dem Motto „Erkennen – Verstehen – Handeln“ fand im September das
Fachsymposium „Traumapädagogik“ an der Hochschule Koblenz statt.
Organisiert wurde die ganztägige Veranstaltung durch den Masterstudiengang
Kindheits- und Sozialwissenschaften (MAKS), den die Hochschule gemeinsam
mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (ZFH) anbietet.

Ziel
war es, Fachkräfte aus unterschiedlichen Professionen der Pädagogik und
Sozialen Arbeit sowie aus Verwaltung, Politik und Medizin für bisher
randständige Aspekte der Traumapädagogik zu sensibilisieren und einen
Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

KOBLENZ. Unter dem Motto „Erkennen – Verstehen – Handeln“ fand im
September das Fachsymposium „Traumapädagogik“ an der Hochschule Koblenz
statt. Organisiert wurde die ganztägige Veranstaltung durch den
Masterstudiengang Kindheits- und Sozialwissenschaften (MAKS), den die
Hochschule gemeinsam mit dem Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund
(ZFH) anbietet. Ziel war es, Fachkräfte aus unterschiedlichen Professionen
der Pädagogik und Sozialen Arbeit sowie aus Verwaltung, Politik und
Medizin für bisher randständige Aspekte der Traumapädagogik zu
sensibilisieren und einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen.

Die Veranstaltung bot Impulse, Diskussionen und Austausch auf
wissenschaftlich hohem Niveau. Im Mittelpunkt standen dabei drei
Fachvorträge, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema einbrachten
und das Thema Trauma aus traumpädagogischer, psychotherapeutischer und
gesellschaftspolitischer Sicht beleuchteten.

•       Heiner van Mil (M.A.): „Eine Frage der (traumpädagogischen)
Haltung: Traumabetroffene Menschen als Expert:innen verstehen.“
•       Prof. Dr. Regina Steil: „Psychotherapie der Posttraumatischen
Belastungsstörung und komplexen Posttraumatischen Belastungsstörung nach
Kindesmissbrauch.“
•       Prof. Dr. Johannes Drerup: „Aus Katastrophen lernen? Über
Demokratieerziehung, Erinnerungspolitik und Vergangenheiten, die nicht
vergehen wollen.“

Fachkraft für Traumapädagogik an der Hochschule Koblenz

Mit der Ausrichtung des Symposiums unterstreicht die Hochschule Koblenz
die Expertise im Bereich Traumapädagogik. Das Thema nimmt in den
sozialwissenschaftlichen Studiengängen eine zentrale Rolle ein. Seit 2024
bietet der berufsbegleitende Masterstudiengang „Kindheits- und
Sozialwissenschaften“ mit dem Vertiefungsschwerpunkt Traumapädagogik die
Möglichkeit, sich zur „Fachkraft für Traumapädagogik“ zu qualifizieren –
ein Angebot, das bundeslandübergreifende Standards in der
Fachkräftequalifizierung setzt.

„Die Resonanz der Teilnehmenden machte deutlich, wie groß der Bedarf an
wissenschaftlich fundierten und praxisorientierten Diskursen zum Thema
Trauma ist“, betont Prof. Dr. Ralf Haderlein, Studiengangsleiter und
Vizepräsident der Hochschule Koblenz. Auch im kommenden Jahr wird daher
ein weiteres Koblenzer Fachsymposium stattfinden, dann mit einem neuen
aktuellen Themenschwerpunkt.

Über die Hochschule Koblenz
Die Hochschule Koblenz ist mit rund 9.000 Studierenden an den Standorten
Koblenz, Remagen und Höhr-Grenzhausen die größte Hochschule für angewandte
Wissenschaften in Rheinland-Pfalz. Sie bietet mehr als 80
praxisorientierte Bachelor- und Masterstudiengänge, Fernstudiengänge und
duale Studiengänge in sechs Fachrichtungen: Bauwesen und Architektur,
Ingenieurwesen und Technik, Mathematik, Informatik und Künstliche
Intelligenz, Wirtschaft, Freie Kunst sowie Sozialwissenschaften. Mit engen
Kooperationen zu Unternehmen und Institutionen, anwendungsnaher Forschung
und einer starken internationalen Ausrichtung bereitet die Hochschule
Koblenz ihre Studierenden optimal auf die Herausforderungen einer
globalisierten Arbeitswelt vor.