Neue Führungsspitze am DZHW
Das Deutsche Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) hat
seine Führung neu aufgestellt: Dr. phil. Marcus Beiner hat am 1. September
2025 das Amt des wissenschaftlichen Geschäftsführers übernommen. Seit dem
1. Oktober ergänzt Volljuristin Regina Oelfke als administrative
Geschäftsführerin die neue Doppelspitze.
Dr. Marcus Beiner bringt umfassende Erfahrung aus
Wissenschaft, Hochschulpolitik und Forschungsförderung mit. Zuletzt war er
im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur tätig – als
stellvertretender Leiter der Abteilung Forschung, Innovation, Europa sowie
als Leiter verschiedener Referate, unter anderem für
Grundsatzangelegenheiten Forschung und Innovation sowie Nachhaltige
Entwicklung. Diese breite und vielfältige Erfahrung ist ein besonderer
Gewinn für das DZHW – denn genau in diesem Spannungsfeld entfaltet das
Zentrum seine Stärke: Es liefert fundierte wissenschaftliche Analysen, die
politische und institutionelle Entscheidungen im Hochschul- und
Wissenschaftssystem maßgeblich unterstützen. Schwerpunkt der Arbeit von
Dr. Beiner wird mit Blick auf die anstehende Evaluation durch den
Wissenschaftsrat die Schärfung des Forschungsprofils des DZHW sein.
Seine berufliche Laufbahn begann Dr. Beiner an der RWTH Aachen, zunächst
als Referent der Interdisziplinären Foren und von 1994 bis 1998 als
Geschäftsführer des Forums Technik und Gesellschaft. Es folgten Stationen
bei der VolkswagenStiftung als Förderreferent – insbesondere für das
Hochschulreformprogramm „Leistungsfähigkeit durch Eigenverantwortung“
(2000–2007) – sowie als Dezernatsleiter für Akademische Angelegenheiten an
der Universität Bremen (2007–2012). Dort war er maßgeblich am
erfolgreichen Antrag in der Förderlinie Exzellenzuniversitäten im Rahmen
der Exzellenzinitiative beteiligt.
Regina Oelfke übernimmt als neue administrative Geschäftsführerin die
Verantwortung für die kaufmännische Leitung des DZHW. Mit ihrer
langjährigen Erfahrung im Bereich Strategisches Management und in der
Organisationsentwicklung wird sie künftig die strategische und operative
Weiterentwicklung des Hauses entscheidend mitgestalten.
Die Volljuristin und Betriebswirtin bringt Führungserfahrung aus
kommunalen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung mit. Zuletzt war
sie im Vorstand der ÜSTRA Hannover AG für Finanzen und Recht zuständig und
Geschäftsführerin mehrerer kommunaler Verkehrsunternehmen. Zuvor leitete
sie den Rechtsbereich der Region Hannover und übernahm dort neben der
Beratung und Vertretung der Verwaltung auch eine zentrale Rolle an der
Schnittstelle zu Aufsichtsräten und Beteiligungsgesellschaften. Neben
ihrer juristischen Ausbildung mit dem Schwerpunkt Europäisches Recht hat
sie ein Fernstudium der Betriebswirtschaft an der FernUniversität Hagen
(IWW) abgeschlossen und befindet sich derzeit im Masterfernstudium
Personal und Organisation an der Universität Koblenz-Landau.
Mit Regina Oelfke gewinnt das Forschungsinstitut eine administrative
Geschäftsführerin, die juristische Expertise mit strategischem Weitblick
und betriebswirtschaftlichem Know-how verbindet. Dies ist ein großer
Benefit für die Weiterentwicklung und Professionalisierung des Hauses.
Mit der neuen Doppelspitze richtet sich das DZHW klar auf die Zukunft aus.
Die beiden vereinen umfassende Erfahrung aus Forschung, Hochschulpolitik,
Verwaltung und strategischem Management. Diese Kombination schafft beste
Voraussetzungen, um das DZHW als zentrale Einrichtung für empirische
Hochschul- und Wissenschaftsforschung in Deutschland weiter zu stärken:
„Unsere unterschiedlichen Erfahrungen ergänzen sich ideal. Gemeinsam
wollen wir das DZHW strategisch weiterentwickeln, seine Forschungsstärke
ausbauen und gleichzeitig organisatorisch zukunftsfest aufstellen,“
unterstreichen die Geschäftsführenden.
