FLI erhält zum fünften Mal TOTAL E-QUALITY-Prädikat und wird mit Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet
as Leibniz-Institut für Alternsforschung (FLI) in Jena ist zum fünften
Mal mit dem TOTAL E-QUALITY (TEQ)-Prädikat ausgezeichnet worden und
erhielt zusätzlich einen Nachhaltigkeitspreis. Die Preisverleihung fand am
4. November in Gelsenkirchen statt. Das Institut ist bereits seit 2013
Träger des TEQ-Prädikates, mit dem Organisationen ausgezeichnet werden,
die sich nachhaltig für Chancengleichheit, Diversität und eine
familienbewusste Personalpolitik einsetzen.
Das FLI lässt sich regelmäßig
alle drei Jahre von einer externen Jury zertifizieren. Die erneute
Auszeichnung unterstreicht das langfristige Engagement des FLI für eine
chancengerechte, familienfreundliche Institutspolitik.
Jena/Gelsenkirchen. Das Leibniz-Institut für Alternsforschung – Fritz-
Lipmann-Institut (FLI) ist gestern im Rahmen einer Festveranstaltung in
Gelsenkirchen zum fünften Mal in Folge mit dem TOTAL E-QUALITY
(TEQ)-Prädikat ausgezeichnet worden. Gleichzeitig erhielt das Institut den
Nachhaltigkeitspreis, der in besonderem Maße das kontinuierliche
Engagement für Chancengleichheit, Diversität und familienfreundliche
Personalpolitik würdigt.
Das FLI in Jena erforscht die biologischen Grundlagen des Alterns.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ca. 40 Ländern arbeiten
interdisziplinär daran, Mechanismen des Alterns zu verstehen und Ansätze
zu entwickeln, die ein gesundes Altern unterstützen. Das Institut wird
gemeinsam von Bund und Land Thüringen finanziert und gehört zur Leibniz-
Gemeinschaft.
Bereits seit 2013 stellt sich das FLI in regelmäßigen Abständen – alle
drei Jahre – erfolgreich dem TEQ-Bewerbungsverfahren, das bei Erfüllung
aller erforderlichen Kriterien in unterschiedlichen Aktionsfeldern,
Organisationen für ihr Engagement in Chancengleichheit, Diversität und
familienfreundlicher Personalpolitik auszeichnet. Die wiederholte
Anerkennung durch die Jury zeigt, dass Gleichstellungs- und
Diversitätsmaßnahmen am FLI fest verankert sind und sich über die Jahre
kontinuierlich erweitert haben.
„Gleichstellung und Diversität ist für uns kein abgeschlossenes Projekt,
sondern ein lebendiger Prozess“, sagt Dr. Kerstin Wagner,
Gleichstellungsbeauftragte des FLI. „Mit meinen drei Stellvertreterinnen
und der Personalleitung sind wir ein starkes Team. Wir überprüfen
regelmäßig unsere Maßnahmen und passen diese kontinuierlich an die
Bedürfnisse unserer Mitarbeitenden und die gesellschaftliche Entwicklung
an.“
Nachhaltige Gleichstellungspolitik mit Vorbildcharakter
In ihrer Begründung lobt die Jury die ganzheitliche und nachhaltige
Gleichstellungsstrategie des FLI, die die TEQ-Standards „in allen
Aktionsfeldern hervorragend erfüllt“. Das Institut überzeugte durch
Gender- und Diversity-Budgeting, regelmäßiges Monitoring, individuelle
Personalentwicklung, ein Inhouse-Mentoring-Programm und die gezielte
Förderung von Frauen in Führungspositionen.
Der Frauenanteil im Institut liegt inzwischen bei 60 %, in nahezu allen
Beschäftigungsgruppen besteht ein ausgewogenes Geschlechterverhältnis.
Besonders hervorzuheben ist der Anteil weiblicher Gruppenleitungen, der in
den letzten Jahren von 33 % auf 50 % gesteigert werden konnte.
Mentoring-Programme, flexible Arbeitszeitmodelle und eine individuelle
Karriereförderung unterstützen Beschäftigte in allen Karrierephasen.
Familienfreundliche Rahmenbedingungen sind ebenfalls fester Bestandteil
der Institutsstruktur. Dafür wurde das FLI in 2024 bereits zum dritten Mal
mit dem Jenaer Familiensiegel ausgezeichnet; einer regionalen Auszeichnung
für Institutionen, die sich im Jenaer Raum in besonderem Masse für die
Vereinbarkeit von Beruf und Familie einsetzen.
„Das FLI wird bereits zum fünften Mal in Folge mit dem TEQ-Prädikat
ausgezeichnet und erhält den Nachhaltigkeitspreis. Das ist für unser
Institut eine große Wertschätzung und zugleich eine Bestätigung unserer
langjährigen Gleichstellungsarbeit“, erklärt Dr. Daniele Barthel,
Administrativer Vorstand des FLI. „Das stärkt unsere Attraktivität als
Arbeitgeber und schafft gleichzeitig faire und verlässliche
Rahmenbedingungen für alle Mitarbeitenden.“
Die Auszeichnung ist für das FLI Anerkennung als auch Ansporn: Bewährte
Maßnahmen sollen weiter konsequent fortgeführt, aber auch neue Ideen und
Wege erprobt werden – ganz so wie in der Forschung, wo Offenheit, Neugier
und stetiges Lernen den Fortschritt vorantreiben. Diese Werte prägen auch
das tägliche Miteinander am Institut und sorgen für einen
partnerschaftlichen, respektvollen und wertschätzenden Umgang.
