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Gesundheit

Das Kind hat Fieber - was tun?

Die Stiftung Kindergesundheit informiert über Vor- und Nachteile von
Hausmitteln und Medikamenten zur Behandlung erhöhter Temperaturen

Über die Bedeutung des Fiebers bei Kindern gehen die Ansichten von Ärzten,
Ärztinnen und Eltern manchmal stark auseinander. Während Medizinerinnen
und Mediziner in den letzten Jahrzehnten die heilsame Wirkung des Fiebers
in der Bekämpfung von Bakterien und Viren schätzen gelernt haben, sind
viele Eltern nach wie vor überzeugt, gestiegene Temperaturen bei ihrem
Kind sofort und energisch bekämpfen zu müssen. Doch ein vorschneller
Einsatz von fiebersenkenden Medikamenten kann dem Kind mehr schaden als
nutzen, betont die Stiftung Kindergesundheit in ihrer aktuellen
Stellungnahme: Fieber ist lediglich ein Symptom der beginnenden
Erkrankung, ein Warnzeichen, das jedoch für sich allein genommen nicht
gefährlich ist. Eine bewährte Faustregel von erfahrenen Kinder- und
Jugendärzt*innen lautet deshalb: „Die Krankheit behandeln, nicht das
Thermometer“.

Deutlich erhöhte Temperaturen sind der häufigste Grund für die Vorstellung
von Kindern in der Kinder- oder Hausarztpraxis.  Doch wann spricht man
tatsächlich von Fieber? Je nach Tageszeit kann die Körpertemperatur
schwanken, so ist diese z.B. abends meist etwas höher als morgens.

• 36,5°C bis 37,5°C: normale Körpertemperatur eines gesunden Kindes
• 37,6°C bis 38,4°C: erhöhte Temperatur
• Ab 38,5°C: Fieber
• Ab 39°C: hohes Fieber

Achtung: Bei Neugeborenen/jungen Säuglingen (0 bis 3 Monate) spricht man
ab 38,0°C von Fieber!

Fühlt sich das Kind heiß an und erscheint es krank, so sollte die
Körpertemperatur gemessen werden. Dies wird am besten im Po/After (rektal)
mit einem digitalen Thermometer durchgeführt. Dabei sollten Eltern auf
einen vorsichtigen Umgang mit dem Thermometer achten, damit die Messung
schmerzfrei erfolgt. Eine Messung mit einem Infrarotthermometer im Ohr ist
ebenfalls möglich, dies erfordert eine gewissenhafte Handhabung, um
Fehlermeldungen oder Verfälschungen durch z.B. Ohrenschmalz zu verhindern.
Auf eine Messung mit Stirnthermometern sollte verzichtet werden, da diese
nicht sehr genau und zuverlässig sind.

Fieber steigert die Immunkräfte des Körpers
Die Notwendigkeit der Fieberbekämpfung mit Medikamenten wird von vielen
Eltern als selbstverständlich vorausgesetzt. Diese weit verbreitete
Annahme führt jedoch laut Stiftung Kindergesundheit häufig zu einer
unverhältnismäßigen oder sogar schädlichen Anwendung von
fiebersenkenden Medikamenten.

Fieber ist jedoch ein wichtiges Mittel des Organismus, sich selbst zu
heilen, unterstreicht die Stiftung Kindergesundheit. Es treibt die
Immunkräfte zu Hochleistungen an, um Krankheitserreger zu bekämpfen. Vor
allem gegen Virus-Infektionen ist Fieber besonders wirksam. Die
Ausbreitung zahlreicher Viren wird bei Temperaturen über 38,5 Grad
deutlich gebremst. Da Kinder noch für viele Viren anfällig sind, gegen die
Erwachsene längst eine Immunität entwickelt haben, setzt ihr Körper das
Abwehrmittel Fieber häufig ein.

Eine Chance für die Selbstheilung
„Bei harmlosen Beschwerden wie leicht erhöhten Temperaturen sollten
Eltern nicht sofort zu Fieberzäpfchen, Säften oder Tropfen greifen,
sondern der Selbstheilung des kindlichen Organismus eine Chance geben und
auch bewährte Hausmittel wie Wadenwickel oder ein Abkühlbad erwägen“,
empfiehlt Kinder- und Jugendarzt Prof. Dr. Dr. Berthold Koletzko,
Vorsitzender der in München ansässigen Stiftung Kindergesundheit.

Bei Kindern, die trotz erhöhter Temperatur munter sind und normal essen
und trinken, müssen noch keine Maßnahmen ergriffen werden, betont der
Stoffwechselexperte der Haunerschen Kinderklinik der Universität München.
Steigt die Temperatur aber über 38,5 Grad an, kann der Allgemeinzustand
eines Kindes beeinträchtigt werden: Es fühlt sich schlecht, hat Muskel-
und Gliederschmerzen, ist appetitlos und quengelig. „Wenn ein Kind so
offensichtlich leidet, ist es sinnvoll, das Fieber zu senken“, so Prof.
Berthold Koletzko.
Deshalb gilt: Solange sich das Kind nicht zu krank fühlt und auch sonst
einen guten Allgemeineindruck macht, muss man gegen das Fieber nicht
angehen. Nicht das Fieber macht das Kind krank, sondern der Erreger, der
hinter der Infektion oder der Entzündung steckt. Die Suche nach der
Ursache des Fiebers ist wichtiger als seine Senkung.

Kleine Kinder ertragen hohe Temperaturen überdies in aller Regel viel
besser als Jugendliche oder Erwachsene. Selbst hohes Fieber über 40 Grad
macht ihnen oft nichts aus. Nur dann, wenn das Kind durch das Fieber
leidet, unruhig und quengelig ist, Trinken und Essen verweigert, nicht
schlafen kann, verwirrt ist oder wenn es schon einmal einen Fieberkrampf
hatte, sind Gegenmaßnahmen nötig. Für Neugeborene und Säuglinge gilt dies
selbstverständlich nicht. Sie sollten immer von einer Kinderärztin oder
einem Kinderarzt untersucht werden.

Ärztlichen Rat zum Einsatz von Fiebermedikamenten für Kinder einholen!
Obwohl Medikamente zur Fiebersenkung zu den am häufigsten angewandten
Arzneimitteln der Welt gehören und auch in Deutschland schon lange ohne
Rezept erhältlich sind, sollten Eltern sich wegen ihrer möglichen
Nebenwirkungen zu ihrem Einsatz bei Kindern ärztlich beraten lassen,
unterstreicht die Stiftung Kindergesundheit. Sie nennt die Gründe für eine
vorsichtige und gezielte Verwendung:

Am häufigsten wurde bisher die Substanz Paracetamol eingesetzt,
vorzugsweise in Form von Zäpfchen. Wird sie zu lange oder zu häufig mit
insgesamt zu hoher Dosis angewendet, besteht die Gefahr von schweren
Leberschäden. Aktuelle Studien weisen zudem auf die Möglichkeit
nachteiliger Wirkungen auf Funktionen und Strukturen des Gehirns und die
Entwicklung einer Autismus-Spektrum-Störung (ASS) hin.

In der Wirksamkeit gegen Fieber ist die Substanz Ibuprofen dem Paracetamol
gleichwertig und zur gleichzeitigen Linderung von Schmerzen sogar besser
geeignet. Sie hat sich so auch bei der Behandlung von
Mittelohrentzündungen bewährt. Mögliche Nebenwirkungen sind jedoch
Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung sowie Blutungen in Magen und Darm.
Auch Störungen der Nierenfunktionen sind möglich.

Acetylsalizylsäure („Aspirin“), sollte wegen des sehr seltenen, aber
gefährlichen Risikos eines „Reye-Syndroms“ (mit der Gefahr einer schweren
Leber- und Gehirnschädigung) bei Kindern unter zwölf Jahren nicht
verwendet werden.

Welche Hausmittel helfen am besten?
Kinder mit Fieber brauchen viel Flüssigkeit, um das durch Schwitzen
verlorene Wasser zu ersetzen. Solange das Kind zu Beginn des
Fieberanstiegs fröstelt, sollten die Eltern - am besten mit einer
Wolldecke oder einer Wärmflasche - für Erwärmung sorgen.
Abkühlungsmaßnahmen empfehlen sich erst dann, wenn sich nicht nur Gesicht
und Stirn, sondern auch die Beine und der übrige Körper des Kindes warm
anfühlen.

Die meisten Kinder baden gern, deshalb empfinden sie ein fiebersenkendes
Abkühlungsbad als angenehm. Die ebenfalls bewährten Wadenwickel müssen
nicht kalt sein: Es reicht völlig, wenn der Temperaturunterschied zehn
Grad beträgt. Verwendet man zimmerwarmes (22 Grad) oder sogar bis zu 30
Grad warmes Wasser, vermeidet man überdies das Erschrecken des Kindes.

Auch das Abwaschen des nackten Körpers mit lauwarmem oder kühlem Wasser
wird von vielen Kindern als angenehm empfunden. Eine „Erkältung“ ist dabei
nicht zu befürchten: Die Ursachen des Fiebers sind nicht die Temperaturen,
sondern die Krankheitserreger.

Wann soll im Zusammenhang mit Fieber ärztlicher Rat eingeholt werden?

• Wenn ein Neugeborenes/junger Säugling (0 bis 3 Monate) eine Temperatur
von 38°C und mehr hat bzw. bereits bei einer geringeren Körpertemperatur,
wenn das Baby nicht trinkt, schlapp ist und/oder Hautveränderungen
auftreten
• Bei Kindern unter zwei Jahren: Wenn das Fieber länger als einen Tag
andauert
• Bei Kindern über zwei Jahren: Wenn das Fieber länger als drei Tage
andauert
• Wenn das Fieber trotz fiebersenkender Mittel nicht sinkt
• Wenn weitere Krankheitssymptome wie z.B. Kopfschmerzen, Durchfall,
Erbrechen, Berührungsempfindlichkeit, Hautausschlag, „Nackensteife“,
Teilnahmslosigkeit o.ä. auftreten
• Wenn Ihr Kind trotz fiebersenkender Maßnahmen immer noch deutlich
beeinträchtigt ist
• Wenn das Kind bei Fieber nicht trinken will
• Wenn die Eltern unsicher sind und nicht genau wissen, was Ihrem Kind
fehlt

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Bluthochdruck: Gefahr für Herz und Gehirn – Jetzt Blutdruck checken

„Leiser Killer“ Bluthochdruck erhöht auch Risiko für Demenz. Wer früh
seinen Blutdruck misst und hohen Blutdruck behandelt, erhöht seinen Schutz
vor Demenz und Komplikationen wie Herzinfarkt und Schlaganfall / Infopaket
zum Welthypertonietag

Über 20 Millionen Menschen haben in Deutschland einen hohen Blutdruck,
etwa jeder dritte Erwachsene. Allerdings wissen sehr viele nichts von
ihrem Bluthochdruck. Dabei kann ein nur unzureichend oder nicht
behandelter Bluthochdruck von mehr als 140/90 mmHg (mmHg: Millimeter-
Quecksilbersäule) auf lange Sicht zu Herzerkrankungen wie Herzschwäche
(Herzinsuffizienz) und Vorhofflimmern oder zu Komplikationen wie
Gehirnblutung, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen führen. Wie
Studien zeigen, kann auch das Risiko für eine Demenz durch einen
unbehandelten Bluthochdruck begünstigt werden.  „Bluthochdruck ist wie ein
leiser Killer, weil sich seine Dauerbelastung auf Gefäße und Organe nicht
unbedingt mit Beschwerden bemerkbar macht, aber lebenswichtige Organe
möglicherweise bereits geschädigt sind“, warnt der Kardiologe Prof. Dr.
med. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung,
anlässlich des Welt-Hypertonie-Tags mit einem Infopaket unter
https://herzstiftung.de/welthypertonietag zum Bluthochdruck (Ursachen,
Prävention, Diagnose, Therapie). Symptome wie Schwindel, Ohrensausen,
Kopfschmerzen oder gar Nasenbluten können, müssen aber nicht auftreten.
Umso wichtiger und ganz leicht im Alltag umzusetzen ist das frühzeitige
und regelmäßige Messen des Blutdrucks. Somit kann der Blutdruck
gegebenenfalls medikamentös und mit einem gesunden Lebensstil gut
eingestellt werden, bevor es zu schwerwiegenden Komplikationen kommt.
„Jeder kann selbst aktiv werden und seinen Blutdruck messen und bei zu
hohen Werten mit ärztlicher Hilfe regulieren“, so der Kardiologe und
Intensivmediziner Prof. Voigtländer. Denn nur wer den erhöhten Blutdruck
konsequent behandeln lässt, wie Voigtländer betont, kann dadurch
Komplikationen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sowie eine dauerhafte
Schädigung des Herzmuskels (hypertensive Herzkrankheit „Hochdruckherz“)
vermeiden.

Die beste Vorsorge: Blutdruckmessen
Die Deutsche Herzstiftung und Herzspezialisten empfehlen allen Erwachsenen
folgende Zeitintervalle für eine Blutdruckmessung:
- mit optimalen Blutdruckwerten (unter 120 mmHg/80 mmHg) mindestens alle
fünf Jahre,
- mit normalen Werten (120-129 mmHg/80-84 mmHg) alle drei Jahre,
- mit hochnormalem Blutdruck (130-139 mmHg/85-89 mmHg) mindestens einmal
im Jahr und
- mit Bluthochdruck Grad 1 (ab 140 mmHg/ab 90 mmHg) regelmäßig zu Hause.

Worauf bei der Blutdruckmessung genau zu achten ist, darüber informiert
ein Experten-Beitrag unter https://herzstiftung.de/blutdruck-messen Darin
werden häufige Fragen geklärt wie: Wann und wie häufig sollte man messen?
Wie ist die richtige Position beim Messen? Warum sollte man auf Kaffee vor
dem Messen verzichten?

Schutz vor Schlaganfall und Demenz
Beständig hoher Blutdruck belastet nicht nur die Gefäße des Herz-
Kreislauf-Systems, sondern auch die Hirngefäße. Somit schützt ein normaler
Blutdruck definitiv das Gehirn vor einem Schlaganfall und entsprechend
wird versucht, erhöhte Werte konsequent unter 140/90 mmHg – am besten auf
Werte zwischen 120-130 mmHg (systolisch) – zu senken. Die Ergebnisse
mehrerer aktueller Studien sprechen inzwischen für einen positiven Effekt
der Blutdrucksenkung auch auf das Demenzrisiko.  „Es kommt durch chronisch
hohen Blutdruck vermutlich auch zu strukturellen Veränderungen und zu
einer Volumenreduktion im Gehirn. Die betroffenen Regionen sind
mitverantwortlich für die kognitive Leistung“, erläutert der Kardiologe
Prof. Dr. med. Michael Böhm, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der
Deutschen Herzstiftung und Direktor der Klinik für Innere Medizin III am
Universitätsklinikum des Saarlandes unter https://herzstiftung.de
/bluthochdruck-demenz und verweist hierbei auf die aktuelle Studienlage.

Blutdrucksenken verringert Demenzrisiko
So haben australische Forscher in einer Auswertung von fünf Studien (1)
mit insgesamt über 28.000 Patienten aus den Daten von Patienten mit und
ohne Demenz ermittelt, dass bereits das medikamentöse Absenken des
Blutdrucks um 10 mmHg systolisch und 4 mmHg diastolisch das Demenzrisiko
um über zehn Prozent verringern kann. Und: Je ausgeprägter die
Blutdrucksenkung war, desto mehr wurde das Risiko einer Demenz vermindert.
Dieser lineare günstige Effekt war bis zu einem Blutdruck von 100/70 mmHg
nachweisbar. Es gab auch keinen Hinweis auf einen Schaden durch die
Blutdrucksenkung.
Eine chinesische Beobachtungsstudie (2) mit rund 34.000 Chinesen bestätigt
den positiven Effekt einer guten Blutdruckkontrolle auf geistige
Fähigkeiten. U. a. zeigte sich bei denjenigen, die an einem überwachten
Blutdruck-Behandlungsprogramm teilnahmen, dass die im Schnitt 63-jährigen
Teilnehmer dieser Gruppe ein deutlich reduziertes Demenz-Risiko hatten und
auch der geistige Abbau geringer war als in der Vergleichsgruppe ohne
gezielte Therapie.

Blutdrucksenkung nutzt in jedem Alter
„Die Behandlung erhöhter Blutdruckwerte nutzt in jedem Alter und schützt
dabei nicht nur vor einem akuten Schlaganfall oder anderen Herz-Kreislauf-
Ereignissen. Auch längerfristig zahlt es sich aus, da es seltener zu einer
Demenz kommt“, bestätigt Kardiologe und Bluthochdruck-Spezialist Prof.
Böhm und appelliert: „Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Blutdruck und
gehen Sie bei erhöhten Werten zum Arzt, um Gefäße und Organe zu schützen.“
Eine Hilfe beim täglichen Messen und Protokollieren des Blutdrucks ist der
kostenfreie Blutdruck-Pass unter https://herzstiftung.de/blutdruckpass
Welche Altersgruppen besonders von der Blutdrucksenkung profitieren, um
auch das Demenzrisiko zu verringern und warum auch ein Herzinfarkt den
Abbau der geistigen Leistungsfähigkeit begünstigten kann, erläutert Prof.
Böhm in seinem Beitrag unter https://herzstiftung.de/bluthochdruck-demenz

Natürlicher Blutdrucksenker: gesunder Lebensstil
Erhöhte Blutdruckwerte lassen sich durch einen gesunden Lebensstil senken,
allen voran mit Ausdauerbewegung, Abbau von Übergewicht und der
konsequenten Einnahme der blutdrucksenden Medikamente. Als optimale
Blutdruckzielwerte gelten aktuell für jüngere Patienten bis zum Alter von
65 Jahren weniger als 130 mmHg systolisch, sofern sie es vertragen.
Patienten über 65 sollten auf systolische Werte unter 140 mmHg kommen, um
Nebenwirkungen zu vermeiden. Die genannten Werte gelten auch für Patienten
mit Nebenerkrankungen wie Diabetes, koronare Herzkrankheit (KHK) und nach
einem Schlaganfall.
Regelmäßiges Ausdauertraining – wie Radfahren, Walken, Joggen oder
Schwimmen – kann den Bluthochdruck sowie die Wahrscheinlichkeit, weitere
Risikofaktoren für Herzkrankheiten zu entwickeln senken. Die Herzstiftung
empfiehlt Bluthochdruckpatienten, sich mindestens dreimal pro Woche für 30
bis 45 Minuten bei moderater Intensität zu bewegen. Geeignet wäre
demzufolge ein Training bei einer Belastungsintensität von etwa 70 Prozent
der maximalen Herzfrequenz. Als allgemeine Faustregel gilt hier „Laufen,
ohne zu schnaufen”: Man sollte sich während der Belastung noch unterhalten
können. „Mit Hilfe des gesunden Lebensstils insbesondere durch
Ausdauerbewegung lassen sich auf niederschwellige Weise Folgeerkrankungen
wie Herzschwäche und Vorhofflimmern sowie Komplikationen wie Herzinfarkt
und Schlaganfall wirksam vorbeugen“, so Kardiologe Prof. Voigtländer. In
Bezug auf den Bluthochdruck ist eine Kombination von Ausdauer- und
Krafttraining optimal und sehr zu empfehlen.

Positiver Effekt auch durch Krafttraining
Ein moderates, dynamisches Kräftigungstraining hat einen positiven Effekt,
wenn es richtig durchgeführt wird. Ratsam sind Kräftigungsübungen mit
niedrigerer Belastung und hoher Wiederholungsrate (z.B. 30 % der
Maximalkraft bei 20 Wiederholungen). Pressatmung sollte beim Training
unbedingt vermieden werden. Auch ein isometrisches Krafttraining, also ein
Training mit Halteübungen (z. B. 4 x 2 Minuten Wandsitzen), hat laut
aktuellen Studien (3) einen großen Effekt auf den Blutdruck. Grundsätzlich
sollten sich Patienten von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin individuell
beraten lassen, welches Training für sie das richtige ist. Prinzipiell
ungeeignet ist ein Maximalkrafttraining wie das klassische Gewichtheben.
Auch bei Sportspielen mit hoher Belastung wie Squash ist Vorsicht geboten
und eine ärztliche Rücksprache erforderlich. Generell ist aber jedem gut
eingestellten Bluthochdruckpatienten ohne Endorganschaden ausdrücklich
angeraten, sportlich aktiv zu sein.
(Wi/Ne)

Quellen

(1) Blood pressure lowering and prevention of dementia: an individual
patient data meta-analysis; European Heart Journal, ehac584,
https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehac584
(2) A village doctor-led multifaceted intervention for blood pressure
control in rural China: an open, cluster randomised trial; Lancet April
2022, DOI:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(22)00325-7
(3) Exercise training and resting blood pressure: a large-scale pairwise
and network meta-analysis of randomised controlled trials; British Journal
of Sports Medicine 2023;57:1317-1326.

Infos-Service zum Welthypertonietag (17. Mai)
Ein kostenfreies Info-Paket rund um Bluthochdruck (Ursachen, Prävention,
Diagnose, Therapie) bietet die Herzstiftung anlässlich des
Welthypertonietags. Das Infomaterial mit Ratgebern und einem Blutdruck-
Pass hilft dabei, selbst aktiv zu werden, den Blutdruck zu regulieren und
seine Gesundheit optimal zu schützen. Jetzt bestellen unter
https://herzstiftung.de/welthypertonietag oder unter Tel. 069 955128-400

Blutdruck-Pass: Eine Hilfe beim täglichen Messen und Protokollieren des
Blutdrucks ist der kostenfreie Blutdruck-Pass unter
https://herzstiftung.de/blutdruckpass

Bluthochdruck und Demenz: Über die positiven Effekte der
Bluthochdrucktherapie auf das Demenzrisiko informiert der Beitrag von
Prof. Dr. Michael Böhm unter https://herzstiftung.de/bluthochdruck-demenz

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Das Gefährlichste ist nicht der Prostatakrebs: Kampagne der USG macht Mut zur Früherkennung

Das Gefährlichste ist nicht der Prostatakrebs, denn der ist, früh erkannt,
gut behandelbar. Das Gefährlichste für den Mann ist seine Einstellung -
sind Ignoranz, Überheblichkeit, falsche Scham und Eitelkeit, die ihn von
der Früherkennungsuntersuchung der häufigsten Tumorerkrankung des Mannes
abhalten. Mit dieser Botschaft startet die Urologische Stiftung Gesundheit
gGmbH (USG) am 15. Mai ihre neue Aufklärungskampagne für die
Prostatakrebs-Früherkennung. Plakate, Video-Clips, Social-Media-Aktionen
und eine eigens konzipierte Webseite mit Informationen rund um
Früherkennung und Behandlung tragen das bundesweite Projekt.

Zu finden ist das komplette Kampagnenmaterial auf dem Patientenportal (www
.urologische-stiftung-gesundheit.de) der Stiftung, der als
Tochtergesellschaft der Deutschen Gesellschaft für Urologie e.V. (DGU)
alle Aufgaben der urologischen Patientenaufklärung und -information
obliegen.

In Deutschland erkranken jedes Jahr rund 70.000 Männer neu an einem
Prostatakarzinom. Mit jährlich etwa 15.000 Todesfällen ist Prostatakrebs
die zweithäufigste Ursache für einen Krebstod beim Mann. „Wir können die
Sterberate senken, doch nur die vermehrte Inanspruchnahme der
Früherkennungsuntersuchung rettet Leben. Die aktuelle Kampagne soll das
Bewusstsein dafür schaffen“, sagt DGU-Pressesprecher Prof. Dr. Axel
Merseburger. Für die meisten Männer scheint Früherkennung ein Tabuthema zu
sein, denn an der Krebsfrüherkennung im Rahmen der gesetzlichen
Krankenkassen nehmen lediglich zwischen rund 17 Prozent der Männer, in der
Altersgruppe 50 bis 54 Jahre, und 24,8 Prozent der Männer, in der
Altersgruppe 60 bis 64 Jahre, teil.

„Ich will es gar nicht wissen, wenn ich es habe.“ „Mich trifft es schon
nicht.“ „Ich lass mich da unten nicht anfassen.“ Das Verdrängen der Männer
hat viele Gesichter: reicht von Ignoranz bis zu falscher Scham und Sorge
vor der vermeintlich schmerzhaften Untersuchung. „Unsere Kampagne hält den
Männern sozusagen den Spiegel vor und macht in nachhaltiger Wort-Bild-
Sprache deutlich, dass nicht der Krebs das Gefährlichste ist, sondern die
Einstellung der Männer“, sagt Prof. Dr. Christian Wülfing, Mitglied des
Medical Boards der Urologischen Stiftung Gesundheit und Initiator der
Kampagne. Mit den entsprechenden Fakten macht die USG Mut zur
Früherkennung. „Tatsächlich sind die Heilungschancen mit 80 bis 90 Prozent
extrem hoch, wenn der Krebs früh entdeckt wird. Die relative
5-Jahres-Überlebensrate liegt bei rund 90 Prozent“, so Wülfing weiter. Da
das Prostatakarzinom zunächst keine Symptome verursacht, ist die
Früherkennung besonders wichtig.

Das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm in Deutschland beinhaltet
derzeit für Männer ab dem Alter von 45 Jahren einmal jährlich die
Untersuchung der äußeren Geschlechtsorgane sowie die Tastuntersuchung der
Prostata. Wohl jeder Mann erkennt den behandschuhten Finger als Symbol für
die Prostatakrebs-Früherkennung wie ihn auch die aktuelle Kampagne
plakatiert. Nicht Bestandteil der gesetzlichen Früherkennung zulasten der
Krankenkassen, ist hingegen der PSA-Test, obwohl die federführend von der
DGU erstellte S3-Leitlinie Prostatakarzinom Männern ab 45 Jahren, die sich
nach Aufklärung für eine Früherkennung entschieden haben, die
Blutuntersuchung auf das prostataspezifische Antigen (PSA) empfiehlt.
„Trotz nachgewiesener Effektivität eines organisierten PSA-basierten
Screenings zur Senkung der Prostatakrebs-bedingten Mortalität existiert
gegenwärtig in Deutschland kein entsprechendes Programm, das von den
gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird“, kritisiert DGU-
Generalsekretär Prof. Dr. Maurice Stephan Michel. „Damit in Zukunft nicht
nur Privatversicherte oder Selbstzahler, sondern alle Männer im Rahmen der
Gesetzlichen Krankenversicherung von einer zeitgemäßen Früherkennung des
Prostatakarzinoms profitieren, setzen wir uns als Fachgesellschaft in den
gesundheitspolitischen Gremien für die Einführung eines organisierten
risikoadaptierten, auf dem PSA-Test basierten Screenings als
Kassenleistung entsprechend der Empfehlungen des EU-Ratsentschlusses
(2022/0290(NLE)) ein“, so Michel weiter. Und das wäre ein Meilenstein für
die Inanspruchnahme der Früherkennung der häufigsten Tumorerkrankung des
Mannes.

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Verengte Aortenklappe: Herzklappenersatz per Katheter oder chirurgisch?

Eine verkalkende Verengung der Aortenklappe ist im Alter häufig.
Unbehandelt kann sie lebensbedrohlich werden. Aktuelle Daten der DEDICATE-
Studie erleichtern die Wahl, welcher Behandlungsweg einen effektiven und
sicheren Klappenersatz ermöglicht. Die Herzstiftung ordnet die Ergebnisse
ein.

Erkrankungen der Herzklappen nehmen mit höherer Lebenserwartung der
Bevölkerung an Häufigkeit zu. Jährlich kommt es zu rund 97.000
Klinikeinweisungen wegen Herzklappenerkrankungen (Deutscher Herzbericht
2022). Vor allem die verkalkende Verengung (Stenose) der Aortenklappe
steht dabei im Vordergrund. Sie ist eine typische Erkrankung des höheren
Lebensalters. Für den Aortenklappenersatz stehen die kathetergeführte
Aortenklappen-Implantation (TAVI = Transcatheter Aortic Valve
Implantation) und die chirurgische Methode (meist mit Öffnung des
Brustkorbs) zur Verfügung. Allein im Jahr 2021 wurden laut Deutschem
Herzbericht isoliert mehr als 23.100 TAVI und über 7.500 Eingriffe der
Aortenklappenchirurgie durchgeführt. „Die medizinische Entwicklung auf dem
Gebiet des Aortenklappenersatzes in den vergangenen zwei Jahrzehnten hat
wesentlich dazu beigetragen, dass sich die Überlebensprognose und die
Lebensqualität von Patienten mit einer Aortenklappenstenose verbessert
haben“, betont der Kardiologe und Vorstandsvorsitzende der Deutschen
Herzstiftung Prof. Dr. Thomas Voigtländer. „Die DEDICATE-Studie zeigt nach
einem Jahr Vorteile für die Patienten, die mit einer TAVI versorgt wurden.
Die Patienten, die in die DEDICATE-Studie eingeschlossen wurden, werden in
den nächsten Jahren weiter beobachtet. Sollten sich die Ergebnisse auch im
Langzeitverlauf bestätigen, wird bei zunehmend mehr Patienten das
kathetergestützte Verfahren zum Einsatz kommen können.“
Die kürzlich publizierte und von der Deutschen Herzstiftung mitfinanzierte
DEDICATE-Studie könnte hier künftig bei der Entscheidungsfindung helfen
und somit für mehr Sicherheit für die Patienten sorgen. „Da das TAVI-
Verfahren in Deutschland sowohl von Kardiologen als auch von Herzchirurgen
durchgeführt wird, sind die sehr guten Ergebnisse auch ein Ausdruck der
erfolgreichen Arbeit unserer Heart-Teams“, berichtet Herzchirurg Prof. Dr.
Volkmar Falk vom Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) Berlin. Prof.
Falk hat die DEDICATE-Studie aktiv begleitet und geprägt. Die Herzstiftung
liefert zu den Ergebnissen der Studie eine Stellungnahme unter
https://herzstiftung.de/aortenklappenstenose-op-tavi

Altersgrenze für TAVI in der Diskussion
Viel diskutiert wird in den herzmedizinischen Fachgesellschaften, in
welchen Fällen und vor allem in welchem Alter eine Operation am besten
geeignet ist und wann eine TAVI vorteilhaft ist. Bei älteren Patienten (ab
75 Jahre) mit hochgradiger Aortenklappenstenose sowie bei Patienten mit
einem hohen operativen Risiko gilt zum Beispiel inzwischen die TAVI als
das Behandlungsverfahren der ersten Wahl. Allerdings wird unter
Kardiologen und Herzchirurgen weiter intensiv die Frage diskutiert, wann
dieses Verfahren für Patienten mit niedrigem Operationsrisiko und mit
jüngerem Alter zu empfehlen ist.

Studie mit Unterstützung der Herzstiftung
Primär zielte diese in Deutschland durchgeführte Studie darauf ab, zu
prüfen, ob zwischen beiden Verhandlungsverfahren – TAVI oder Operation –
Unterschiede hinsichtlich der Sterblichkeit (Tod jedweder Ursache) sowie
dem Auftreten nicht-tödlicher Schlaganfälle bestehen. Denn speziell bei
der TAVI wird befürchtet, dass es durch gelöste Trümmer der Stenose beim
Einsetzen der neuen Klappe zu einer Embolie und einem Schlaganfall kommen
könnte. Die Studie war eng zwischen Kardiologen und Herzchirurgen
abgestimmt.  Geleitet haben die DEDICATE-Studie der Kardiologe Prof. Dr.
Stefan Blankenberg vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und der
Herzchirurg Prof. Dr. Jochen Cremer vom Universitätsklinikum Schleswig-
Holstein, Campus Kiel. „Die Studie hat erstmals die medizinische
Routinebehandlung der Aortenklappenstenose gespiegelt und besitzt daher
einen besonders hohen Wert für die klinische Versorgung im Alltag“, betont
Studienleiter Prof. Blankenberg. „Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass
diese Studie dank der Förderung durch das Deutsche Zentrum für Herz-
Kreislauf-Forschung und die Deutsche Herzstiftung – anders als
vergleichbare Studien in den USA – unabhängig und ohne Sponsoring von den
Herstellern der Herzklappen durchgeführt werden konnte“, unterstreicht
Prof. Falk.

TAVI auch bei Jüngeren mit niedrigem OP-Risiko nicht unterlegen
Insgesamt haben 1414 Patienten ab einem Alter von 65 Jahren mit
hochgradiger symptomatischer Aortenklappenstenose an der Studie
teilgenommen, die auch von der Herzstiftung mit unterstützt wurde. Das
Operationsrisiko der Studienteilnehmer war generell als eher gering
eingestuft worden. Nach dem Zufallsprinzip erhielten die Patienten dann
entweder mit dem TAVI-Verfahren oder chirurgisch eine neue Aortenklappe.
Die Kliniken waren in der Entscheidung frei, welchen Klappentyp sie
verwendeten. Beide Patienten-Gruppen unterschieden sich nicht in der
Geschlechtsverteilung, in der klinischen Ausgangssituation und im
Schweregrad der Stenose. Auch die Altersverteilung war ähnlich. Aktuell
wurden nun die Ergebnisse aus dem ersten Jahr nach dem Eingriff
vorgestellt. Danach war die TAVI der offenen Chirurgie auch bei jüngeren
Patienten mit einem niedrigen Operationsrisiko nicht unterlegen.

Weniger Todesfälle in der TAVI-Gruppe
So lag die Häufigkeit des kombinierten Studienendpunktes von Tod und
Schlaganfall in der chirurgischen Gruppe bei 10 Prozent und in der TAVI-
Gruppe bei 5,4 Prozent. Wurden nur die Todesfälle allein betrachtet,
starben in der chirurgisch behandelten Gruppe 6,4 Prozent der Patienten
und in der kathetertechnisch behandelten Gruppe nur 2,6 Prozent der
Patienten. Auch die Häufigkeit von Schlaganfällen war in der chirurgisch
behandelten Gruppe deutlich höher (4,7 Prozent versus 2,9 Prozent). Neu
aufgetretenes Vorhofflimmern wurde zudem bei 12,4 Prozent der Patienten
nach TAVI und bei 30,8 Prozent der Patienten nach Operation festgestellt.
„Die Behandlung der Aortenklappenstenose mittels TAVI sollte nun auch für
jüngere Patientinnen und Patienten in Erwägung gezogen werden. Die
exzellenten Ergebnisse der TAVI-Behandlung wurden in den hervorragenden
Strukturen erzielt, in welchen diese in Deutschland derzeit stattfindet“,
sagt Studienleiter Prof. Blankenberg.

TAVI hatte auch Nachteile
Die bemerkenswert günstigen Ergebnisse in der kathetertechnisch
behandelten Patientengruppe wurden allerdings auch von einigen Nachteilen
begleitet: In der TAVI-Gruppe waren zum Beispiel doppelt so viele
Schrittmacherimplantationen notwendig wie in der chirurgischen (11,8
Prozent versus 4,7 Prozent). Auch Gefäßkomplikationen waren in der TAVI-
Gruppe deutlich häufiger als in der chirurgischen (7,9 Prozent versus 0,7
Prozent).

Fazit:
Zumindest im ersten Jahr nach Durchführung des Eingriffs scheint die
kathetertechnische Implantation der Aortenklappe vorteilhafter als eine
chirurgische Maßnahme zu sein – auch mit Blick auf die schnellere Rückkehr
in den Alltag. Die weitere Beobachtung der Patienten wird zeigen, ob die
Überlegenheit auch während der nachfolgenden Jahre bestehen bleibt.
Definitive Aussagen sollen dazu die 5-Jahres-Daten von DEDICATE
ermöglichen.
Weitere Studien sind zudem nötig, um zu klären, ob sich die Daten auch auf
Patienten mit bikuspider Aortenklappe (betrifft etwa zwei Prozent der
Bevölkerung) übertragen lassen. Diese waren von der Studienteilnahme
nämlich ausgeschlossen. Die bis heute vorliegenden Beobachtungen über bis
zu zehn Jahre nach Aortenklappenersatz zeigen bislang keinen eindeutigen
Unterschied in der Klappenhaltbarkeit zwischen den beiden Implantations-
Verfahren.

(Ne/Wi)

Quellen
1) DEDICATE: Transcatheter or Surgical Treatment of Aortic-Valve Stenosis;
DOI: 10.1056/NEJMoa2400685
2) Another Early Win for TAVI in Low-Risk Patients; DOI:
10.1056/NEJMe2402934
Stellungnahme der Deutschen Herzstiftung zur DEDICATE-Studie:
https://herzstiftung.de/aortenklappenstenose-op-tavi

Info-Service für Herzklappen-Patientinnen und -patienten
Infos rund um die Ursachen, Symptome, Diagnostik und Therapie der
Aortenklappenstenose:
https://herzstiftung.de/aortenklappenstenose

Der Herzstiftungs-Ratgeber „Herzklappenerkrankungen – Welche Behandlungen
bei Herzklappenfehlern?“ kann kostenfrei per Tel. unter 069 955128-400
oder unter www.herzstiftung.de/bestellung bestellt werden.

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