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Feuerwehreinheiten aus Duisburg sowie den Kreisen Kleve und Wesel trainieren überörtliche Hilfeleistungen in Weeze

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Die Feuerwehr Duisburg nimmt am kommenden Samstag, 25. Oktober, auf
dem Gelände der „Training Base Weeze“ am Flughafen Weeze an einer
ganztägigen Großübung der Feuerwehr-Bezirksbereitschaft 1 des
Regierungsbezirks Düsseldorf teil.


Feuerwehreinheiten aus den Kreisen Kleve und Wesel und aus der Stadt
Duisburg stellen gemeinsam die Bezirksbereitschaft 1. 135 Feuerwehrleute
mit 35 Fahrzeugen bilden diese schlagkräftige Truppe, die überwiegend aus
ehrenamtlichen Kräften besteht. Die Bezirksbereitschaft hat in der
Vergangenheit bereits mehrere reale Einsätze erfolgreich bewältigt:
Oderhochwasser in Magdeburg, Starkregen-Einsatz in Münster, Pfingststurm
Ela, Waldbrand im Kreis Viersen sowie die Flutkatastrophe im Kreis
Mettmann und im Ahrtal.
Bei der nun geplanten Übung wird das Szenario angenommen, dass die
Bezirksbereitschaft 1 eine örtliche Feuerwehr ersetzen muss, die mehrere
Tage im Waldbrand-Einsatz war. Die Einsatzkräfte der Bereitschaft müssen
den Grundschutz in einer Stadt übernehmen und realitätsnahe
Übungseinsätze bewältigen. Am Vormittag bekämpfen vier Löschzüge
simulierte Gebäudebrände; am Nachmittag fordert ein Großbrand in einer
Tiefgarage mit Ausbreitung auf ein Wohngebäude die Feuerwehrleute.
Ziele der Übung sind die Führung und Koordination der Bereitschaft, das
Zusammenstellen der Einheiten in einem Bereitstellungsraum, die geordnete
Anfahrt der 35 Einsatzfahrzeuge in das Einsatzgebiet sowie die innere
Organisation während eines lang andauernden Einsatzes – einschließlich
Verpflegung, Nachschub, Ablösung und Reservenbildung.
In Nordrhein-Westfalen besteht seit mehr als 20 Jahren ein System der
vorgeplanten überörtlichen Hilfe, bei der Feuerweheinheiten
kommunenübergreifend zusammengestellt werden. Diese Einheiten kommen
bei Großeinsatzlagen und Katastrophen immer dann zum Einsatz, wenn die
örtlichen Feuerwehreinheiten nicht mehr in ausreichender Zahl zur Verfügung
stehen und auch die gegenseitige Hilfe der Nachbarkommunen nicht
ausreicht. Ebenso kann die Ablösung von Kräften bei langwierigen Einsätzen
durch diese vorgeplanten Einheiten erfolgen. Die Grundidee ist, dass diese
Feuerwehrbereitschaften in vorgeplantem Umfang überörtlich - auch
außerhalb Nordrhein-Westfalens – autark Hilfe leisten können. Eine 24-
stündige Einsatzbereitschaft mit eigener Verpflegung und
Schlafmöglichkeiten muss dabei ohne Unterstützung der anfordernden Stelle
gewährleistet sein.