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Bauchfellkrebs: Große Fortschritte bei der Behandlung einiger Patientengruppen

Krebs des Bauchfells ist eine besonders bösartige Erkrankung mit oft
tödlichem Ausgang. Meist handelt es sich um Metastasen von Krebs des
Dickdarms, Mastdarms, Magens oder der Eierstöcke. Doch bei einzelnen
Betroffenen kann die Kombination mehrerer Therapieverfahren die
Überlebensdauer deutlich verbessern. Die Behandlung ist jedoch äußerst
belastend und komplikationsträchtig. Damit es möglichst gar nicht erst zu
den sogenannten peritonealen Metastasen komme, sei es zentral, den
streuenden Krebs (Ersttumor) möglichst frühzeitig zu erkennen und
umfassend zu entfernen. Deshalb solle man seine Krebserkrankung in Zentren
behandeln lassen, die auf chirurgische Onkologie spezialisiert sind.

Jedes Jahr erhalten zehntausende Menschen die Diagnose Bauchfellkrebs.
Dies bedeutet meist, dass ihre Krebserkrankung schon weit fortgeschritten
ist. Dann haben sich Zellen von bösartigen Geschwülsten aus Magen, Darm
oder Eierstöcken auf das Bauchfell, Peritoneum genannt, ausgebreitet und
dort Tochtergeschwülste gebildet. Das Bauchfell kleidet den gesamten
Bauchraum aus und umhüllt die inneren Organe. Es produziert eine
Flüssigkeit, die die Organe gleiten lässt und sie versorgt. Gleichzeitig
erleichtert diese „Gleitschmiere“ das Ausbreiten von Krebszellen im
Bauchraum.
Fast alle Bauchtumore können in das Bauchfell metastasieren
„Grundsätzlich können fast alle Bauchtumore Metastasen am Bauchfell
verursachen“, sagt Piso, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und
Viszeralchirurgie am Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg und
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
(DGAV). „Am häufigsten ist dies beim Magenkarzinom der Fall. Fast die
Hälfte der Rückfallerkrankungen nach der Operation finden sich hier.“ Auch
bei etwa 10 Prozent der Patientinnen und Patienten mit Darmkrebs treten
Metastasen im Bauchfell auf. „Aber selbst Tumore außerhalb des
Bauchraumes, etwa Brustkrebs, können im Verlauf Bauchfellkrebs
verursachen“, so Piso. In seltenen Fällen können auch Zellen des
Bauchfells selbst bösartig entarten.
In der Vergangenheit galt Bauchfellkrebs als nicht heilbar. Die Operation
wurde abgebrochen und die Betroffenen wurden rein palliativ behandelt. Die
Restlebenszeit betrug nur wenige Monate.
Multimodale Behandlung von Krebs des Bauchfells
Doch mittlerweile gibt es für Patienten mit wenigen und gut operierbaren
Metastasen im Bauchfell Therapieangebote, die ihre Prognose deutlich
verbessern können. Meist werden mehrere Behandlungen miteinander
kombiniert. Der erste und wichtigste Schritt ist dabei die sogenannte
zytoreduktive Chirurgie (CRS). Hier entfernen Chirurginnen und Chirurgen
das Bauchfell und alle sichtbaren Tumoren so radikal wie möglich aus dem
Körper. Dies CRS wird begleitet durch die sogenannte hypertherme
intraperitoneale Chemotherapie (HIPEC). Dabei handelt es sich um eine
maschinelle Spülung des Bauchraums mit einer auf 42 Grad Celsius erwärmten
Lösung. Sie enthält Zytostatika, die weitestmöglich auf die Merkmale des
Tumors zugeschnitten sind. „Gegenüber einer intravenösen Chemotherapie
können die Medikamente viel höher dosiert werden, weil die eingesetzten
Therapeutika kaum in den Blutkreislauf gelangen“, so Piso. Daher ist mit
weniger Nebenwirkungen zu rechnen. Ein weiterer Pluspunkt betrifft die
Wärme der Spülung, sie verstärkt die Wirkung der Zellgifte. OP und Spülung
können zusätzlich mit einer intravenösen Chemotherapie kombiniert werden.
Personalisierte Therapie von Anfang an
Piso betont die Notwendigkeit einer personalisierten Krebstherapie von
Anfang an, denn: „Krebs ist nicht gleich Krebs.“ Eine Generalisierung der
Therapie sei deshalb nicht möglich: „Die Prognose und beste Behandlung
variieren stark und erfordern eine Diskussion in einem fachübergreifenden
Tumorboard.“ Wichtig sei die Orientierung an den vielfältigen genetischen
Merkmalen der Tumortypen und den individuellen Patientenfaktoren. Zu
letzteren zählen die spezifischen anatomischen Gegebenheiten, etwa
Ausbreitung des Tumors und Voroperationen, Begleiterkrankungen und der
Patientenwille. Piso empfiehlt deshalb allen Betroffenen mit
Bauchfellkrebs, eine zweite Meinung in einem anerkannten Kompetenz- oder
Referenzzentrum einzuholen.
Bessere Prognose in auf Krebschirurgie spezialisierten Zentren
Professor Dr. med. Christiane Bruns, Direktorin der Klinik für Allgemein-,
Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln und
Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) 2023/2024,
betont: „Es ist wichtig, zur Erstbehandlung in ein auf Krebschirurgie
spezialisiertes Zentrum zu gehen. Dort können alle Möglichkeiten der
Behandlung auf die Erkrankten maßgeschneidert und zielgerichtet
ausgeschöpft und mit den Möglichkeiten einer modernen Chirurgie – von KI-
gestützter Vorhersage der Erfolgsaussichten bis hin zu robotisch
unterstützter Chirurgie – kombiniert werden“.
Sind Metastasen erst einmal da, kehren sie oft zurück
Denn sind Metastasen erst einmal da, sei die Gefahr groß, dass sie
zurückkehren. „Aber auch wenn bei Bauchfellkrebs eine Heilung eher selten
ist, können wir die Erkrankung je nach Tumorart heute deutlich häufiger so
kontrollieren, dass eine gute Lebensqualität über die verbleibende
Lebenszeit möglich ist“, so die Viszeralchirurgin, die auch
stellvertretende Direktorin des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO)
Köln ist.
Auf dem 141. Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2024) diskutieren
Expertinnen und Experten über den aktuellen Stand der chirurgischen
Optionen und perioperativen Therapien bei Krebs und wie diese, eingebettet
in multimodale Behandlungspläne, die Überlebenschancen verbessern können -
von der Analyse der molekularen Besonderheiten des jeweiligen Tumors über
KI-gestützte Einschätzung von Risiken, virtuelle Operationsplanung bis hin
zu robotergestützter Chirurgie. Sessionplaner:
https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag
Auch auf der Online-Pressekonferenz am 15. April von 10.00 bis 11.30 Uhr
des teilhybriden 141. Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2024) sind
Therapiefortschritte durch Präzisionschirurgie und perioperative Medizin
bei der Behandlung von Tumoren von Speiseröhre und Magen ein Thema. Ebenso
auf der Agenda stehen Bauchfellmetastasen. Der DCK 2024 findet ab dem 24.
April 2024 im CCL-Congress Center Leipzig statt. Zuvor, vom 16. bis 18.
April 2024, läuft jeweils nachmittags und abends der digitale Präkongress,
DCKdigital. www.dck2024.de

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Studie: Cholesterin-Senkung hat gesundheitliche und volkswirtschaftliche Vorteile

Die koronare Herzerkrankung mit daraus entstehenden Herzinfarkten ist eine
schwerwiegende Erkrankung, die nicht nur für die Betroffenen, sondern auch
für das Gesundheitssystem und die Gesellschaft hohe Belastungen bedeuten.
Forscherinnen und Forscher aus Jena haben die medikamentöse lipidsenkende
Therapie einer Kosten-Nutzen-Analyse unterzogen. Im Rahmen der 90.
Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie in Mannheim wurden
die Ergebnisse präsentiert. Sie fanden heraus, dass diese nicht nur für
die Patientinnen und Patienten, sondern auch für Krankenkassen und
Arbeitgeber Vorteile hat.

Düsseldorf/Mannheim, 9. April 2024 – Zu viel LDL-Cholesterin kann
bekanntermaßen Ablagerungen an den Wänden der Blutgefäße (sogenannte
Plaques) begünstigen und diese anfälliger für einen akuten Gefäßverschluss
(nach Plaqueruptur) machen , wodurch sich das Risiko für einen Herzinfarkt
deutlich erhöht. In der Studie „Jena auf Ziel“ („JaZ“) am
Universitätsklinikum Jena wurden Menschen untersucht, die einen
Herzinfarkt erlitten haben und nun eine hochintensive LDL-Cholesterin-
senkende Therapie erhielten. Die Kardiologinnen und Kardiologen, die die
Studie durchführten, wollten wissen, wie sich die Werte des LDL
Cholesterins dieser Patientengruppe am besten auf die in den Leitlinien
empfohlenen Zielwerte senken lassen. Eine erste, bereits publizierte
Analyse zeigte, dass durch eine Kombination von generisch verfügbaren
lipidsenkenden Medikamenten (Statine und Ezetimibe) bei 80 % der
Patientinnen und Patienten nach sechs Wochen die Zielwerte erreicht werden
konnten. Bei wem das nicht ausreichte, half die zusätzliche Gabe von
Bempedoinsäure und PSCK-9-Hemmer. Innerhalb von zwölf Monaten konnten bei
allen die Blutfettwerte auf das gewünschte Maß gebracht werden.

Was kostet mehr? Eine effiziente Therapie oder ein Herzinfarkt?

Diese intensive medikamentöse Therapie allerdings hat natürlich einen
Preis. Deshalb steht die berechtigte Frage im Raum, ob der Nutzen den
Kosten gerecht wird. Studienleiter Prof. Oliver Weingärtner: „Wir haben in
einer Folgeanalyse errechnet, wie hoch der durchschnittliche
wirtschaftliche Schaden bei einer Krankenhauseinweisung wegen schwerer
Herz-Kreislauf-Ereignisse innerhalb der ersten 24 Monate ist. Für solche
liegt das Risiko bei weniger effektiven, aber günstigeren Therapien
deutlich höher. Das Ergebnis setzten wir dann mit der teuren, aber
zielgerichteten, medikamentösen Therapie ins Verhältnis.“ Hierfür wurden
wirtschaftliche und klinische Daten gesammelt, einschließlich der Kosten
für Medikamente, Aufenthaltsdauer der Patientinnen und Patienten, und der
Krankenhauskosten.

Krankenhausaufenthalte sind dreimal teurer als gute Medikamente

Insgesamt wurden 85 Patient:innen aus der „JaZ“-Studie mit einem
Durchschnittsalter von 64,4 Jahren beobachtet. Die durchschnittliche Dauer
des ersten Krankenhausaufenthalts lag pro Person bei etwa sieben Tagen.
Für die 85 STEMI-Patient:innen summierten sich 631 Krankenhaustage mit
Gesamtkosten von 802.185,13 EUR. In den ersten zwölf Monaten nach dem
Herzinfarkt wurden alle 85 Personen regelmäßig in einer speziellen
Lipidambulanz untersucht und die Therapie bedarfsgerecht optimiert. Nach
zwölf Monaten wurde es den einzelnen Patientinnen und Patienten
freigestellt, ob sie weiter in der Spezialambulanz des Uniklinikums Jena
oder vom betreuenden Hausarzt bzw. Hausärztin weiterbehandelt werden
wollten. 24 Monate nach dem Herzinfarkt waren 96.3% der Patient:innen auf
Statine, 87.7% auf Ezetimib, 17.3% auf Bempedoinsäure und 6.2% auf einen
PCSK9-Hemmer eingestellt. Zehn der 85 Patient:innen mussten im Verlauf
aufgrund eines erneuten Herz-Kreislauf-Ereignisses im Krankenhaus
behandelt werden. Für diese Zehn entstanden dadurch zusätzliche Kosten für
den zweiten Krankenhausaufenthalt in Höhe von 73.411,17 EUR.

In den ersten 24 Monaten waren in der Gruppe mit dem erneuten
Krankenhausaufenthalt die Kosten durch Absetzen von lipidsenkenden
Medikamenten („deprescribing“) pro Patient:in niedriger (547,04 Euro vs.
2.562,29 Euro). Dafür waren bei ihnen die LDL-Cholesterinwerte signifikant
höher (2.04 ± 1.26 mmol/L vs. 1.27 ± 0.47 mmol/L; p < 0.001). Bei
Einbeziehung der zusätzlichen Kosten des weiteren Krankenhausaufenthalts
stiegen die Kosten in der Gruppe mit dem zweiten Herz-Kreislauf-Ereignis
auf 7.921,25 EUR – also auf mehr als das Dreifache gegenüber Patient:innen
ohne Zweitereignis.

Langfristige Vorteile für Betroffene, Arbeitgeber und Volkswirtschaft

Die Studienverantwortlichen schließen daraus, dass eine intensive,
lipidsenkende Therapie nach einem Herzinfarkt nicht nur die Gesundheit der
Patient:innen verbessert, sondern auch dazu beiträgt, langfristig die
Kosten für das Gesundheitssystem zu senken. Dabei werden nicht nur die
Krankenkassen entlastet. Die verhinderten Krankenhausaufenthalte haben
außerdem einen positiven Effekt für die Volkswirtschaft, denn betroffene
Erwerbstätige können öfter ihrer Arbeit nachgehen. Betriebe bleiben damit
produktiver, was sich positiv auf die gesamte Volkswirtschaft auswirkt.
Weingärtner: „Die Vorteile für alle Beteiligten liegen damit klar auf der
Hand. Es ist in unseren Augen wichtig, dass Patientinnen und Patienten
frühzeitig mit einer optimalen Therapie behandelt werden, um sowohl
individuelle als auch gesellschaftliche Schäden zu verhindern.“

Den vollständigen wissenschaftlichen Abstract finden Sie hier:
https://herzmedizin.de/meta/presse/dgk-jahrestagung-2024/Eine-intensive-
LDL-C-Senkung-ist-bei-Patient-innen-nach-ST-Hebungsinfarkt-kosteneffektiv
--Daten-der-zweijaehrigen-Nachverfolgung-von-Jena-auf-Ziel.html

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Krebs der Speiseröhre: Präzisionschirurgie ermöglicht große Therapiefortschritte

Krebs der Speiseröhre ist eine gefürchtete Diagnose. Denn oft ist es
nötig, in ausgedehnten und belastenden Operationen viel Gewebe zu
entfernen. Dies kann erhebliche Funktionseinbußen und Einschränkungen zur
Folge haben, etwa Schluckbeschwerden oder eine Verletzung des
Bronchialbaums in der Lunge. Gleichzeitig ist die Prognose eher schlecht,
nur etwa 25 Prozent der Erkrankten leben 5 Jahre nach der Diagnose noch.
Doch mittlerweile etabliert sich in spezialisierten Zentren eine
personalisierte multimodale Krebschirurgie. Mit dem Erfolg, dass
Patientinnen und Patienten nach ihrer Krebsdiagnose heute oft länger und
mit höherer Lebensqualität leben – oder gar geheilt werden.

Im Jahr 2020 erkrankten etwa 5.660 Männer und über 1.700 Frauen an Krebs
der Speiseröhre, gut 4.600 Männer und 1.400 Frauen starben an den
bösartigen Wucherungen (1). Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählen
Rauchen, Alkohol, Übergewicht und der sogenannte Reflux. Hier fließt
regelmäßig der stark säurehaltige Magensaft in die Speiseröhre zurück,
Betroffene spüren es durch chronisches Sodbrennen.

Die Entscheidung zur jeweiligen Therapie ist komplex und individuell
Patienten-bezogen
„Die klassische Therapie besteht in der Regel aus einem großen
viszeralchirurgischen Eingriff. Dabei werden anteilig die Speiseröhre mit
dem Tumor und sämtliche in der Nähe befindlichen Lymphknoten vollständig
entfernt“, sagt Professorin Dr. med. Christiane Bruns, Direktorin der
Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und Transplantationschirurgie der
Uniklinik Köln und Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie
(DGCH) 2023/2024. Doch es gibt Fortschritte in der Therapie. „Mittlerweile
richten wir uns bei der Behandlung von Tumoren im Verdauungstrakt sehr an
den Voraussetzungen jedes einzelnen Patienten aus“, so die
Viszeralchirurgin, die auch stellvertretende Leiterin des Centrums für
Integrierte Onkologie (CIO) Köln ist. „So schauen uns dazu etwa die
molekulare Charakteristik des Tumors an“, führt Bruns weiter aus. „Daraus
können wir schließen, auf welche Medikamente der Krebs ansprechen wird und
wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass er im Körper streut.“ Wichtig
seien zur Planung der Behandlung neben Lage und Ausbreitung des Tumors
auch die Konstitution sowie die Vorerkrankungen der Patienten. Auch ihre
Wünsche im Hinblick auf Lebensqualität und Lebenszeit spielen eine Rolle.

Die Therapieentscheidung bestimmen des Weiteren auch Fragen wie: „Kann man
noch beobachtend abwarten (‚active surveillance‘)?“, „Inwieweit ist es
möglich, das Organ bei der Operation zu erhalten beziehungsweise wie
aggressiv muss man Gewebe entfernen?“, „Welche Strahlen-, Chemo- oder seit
Neuestem auch Immuntherapeutika gibt man zu welchem Zeitpunkt?“ Ist der
Entschluss zur Operation getroffen, stehen die offene Chirurgie,
minimalinvasive Verfahren sowie die robotisch unterstützte Chirurgie zur
Wahl.

Robotisch-unterstützte Chirurgie kann den entscheidenden Unterschied zu
mehr oder weniger Lebensqualität nach der OP ausmachen
„Im Gegensatz zur offenen Chirurgie hat die minimalinvasive Roboter-
unterstützte Chirurgie beim Speiseröhrenkrebs viele Vorteile“, sagt Bruns.
„Diese ermöglicht eine mehrfache Vergrößerung des Operationsgebiets und
bietet damit eine deutlich übersichtlichere Darstellung sämtlicher
Strukturen. Zudem kann man mithilfe der Kameras Blickwinkel einstellen,
die man bei der herkömmlichen Chirurgie so nicht hat.“ Mittlerweile kommen
auch neuartige und speziell für die Mikrochirurgie konzipierte
Operationsroboter, die mit einem robotischen Mikroskop vernetzt sind, zum
Einsatz. Mit ihrer Hilfe können so feinste anatomische Strukturen wie
beispielsweise Blutgefäße, Nerven oder Lymphbahnen mit einem Durchmesser
von oft nur 0,3 Millimetern wieder miteinander verbunden werden. Eine
Präzision, die Nerven, Gefäße und andere empfindliche Strukturen auch bei
radikalen Operationen bestmöglich schont. „Das kann nachher den
entscheidenden Unterschied zu mehr oder weniger Lebensqualität ausmachen,
etwa beim Transportieren des Speisebreis zum Magen“, erklärt die
Chirurgin.

Die Grenzen der operativen und onkologischen Therapie verschieben sich
immer mehr
Durch die neuen Ansätze einer personalisierten und hochpräzisen
Tumorchirurgie verschieben sich die Grenzen der operativen und
onkologischen Therapie. „Bereits heute können wir einzelnen Betroffenen
mit einer nur gering gestreuten Tumorerkrankung im Magen-Darm-Trakt ohne
große Dynamik – einer sogenannten Oligometastasierung – eine längere
Überlebenszeit bieten. Auf dieser Basis – sie umfasst klinische Studien
sowie molekularbiologische Forschung – entwickeln wir ein besseres
Verständnis für die Besonderheiten dieser Krebszellen“, führt Professorin
Bruns aus. Sie hofft, künftig damit auch Patienten mit deutlich weiter
fortgeschrittenen Tumorerkrankungen eine bessere Prognose bieten zu
können.

Die weitere Anfahrt in ein Tumorzentrum zahlt sich meist aus
All dies setzt jedoch voraus, dass sich die Betroffenen zur Behandlung in
ein von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziertes Tumorzentrum
begeben. „Damit sind hohe Fallzahlen und eine entsprechend große Erfahrung
gegeben. Es wird in Prozessen gedacht und in optimaler interdisziplinärer
Infrastruktur im Sinne jedes einzelnen Patienten gehandelt“, so Bruns. Und
nur hier finden sich gebündelte fachübergreifende Expertise bis hin zur
kostspieligen Ausstattung mit neuester Medizintechnik. „Ein Zentrum kann
den Unterschied machen, ich rate deshalb allen Betroffenen, im Zweifel
eine weitere Anfahrt dafür in Kauf zu nehmen.“

„Die geplante Krankenhausreform berücksichtigt die Zentralisierung von
komplexen Leistungen. Ich bin gespannt, wie personalisierte Therapien, die
ja auch ein interdisziplinäres Vorgehen erfordern, umgesetzt werden
können“, kommentiert Professor Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen
Generalsekretär der DGCH.

Auch auf der Online-Pressekonferenz am 15. April von 10.00 bis 11.30 Uhr
des teilhybriden 141. Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2024) sind
Therapiefortschritte bei der Behandlung von Tumoren des Magen-Darm-Trakts
durch personalisierte Präzisionschirurgie ein Thema. Der Kongress findet
vom 24. bis 26. April 2024 in Leipzig statt. Zuvor gibt es vom 16. bis 18.
April 2024 das ausschließlich digitale Format DCK.digital mit Nachmittags-
und Abendsitzungen.

Quellen:
(1)
https://www.krebsdaten.de/Krebs/DE/Content/Krebsarten/Speiseroehrenkrebs/speiseroehrenkrebs.html

Terminhinweis Gastvortrag auf dem DCK 2024

Are we ready for clinical surgical AI?
Prof. Dr. Lena Maier-Hein*
Geschäftsführende Direktorin NCT Heidelberg, Leiterin der Abteilung
Intelligente Medizinische Systeme am DKFZ
Termin: Mittwoch, 24 April, 17.10 bis 18.45 Uhr
Ort: Saal 1, HYBRID/LIVESTREAM

*Prof. Dr. Lena Maier-Hein hat für ihre Pionierarbeit zur
Methodenentwicklung der KI-basierten Bildgebung bei onkologischen
Operationen soeben den Deutschen Krebspreis 2024 in der Kategorie
"Translationale Krebsforschung" erhalten.

Ausgewählte Terminhinweise Sitzungen zu chirurgischen Eingriffen im
Verdauungstrakt auf dem DCK 2024

Aktuelle Studien in der Magen- und Ösophaguschirurgie (CAOGI)
Termin: Mittwoch, 24. April, 08.00 bis 09.00 Uhr
Ort: Plenar 1 (Übertragung via Livestream vom DCK 2024-Kongress in
Leipzig)
•       Defining Benchmarks for Gastric Cancer Surgery - A Global
Multicenter Analysis
•       Watchful Waiting versus Operation bei klinischen "Complete
Respondern"
•       Aktuelle Studien zu chirurgischen Techniken
•       Treatment of EGJ Cancer within or outside Clinical Trials - what
are the outcomes?
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/session/112738

Komplikationsmanagement in der Ösophaguschirurgie
Termin: Mittwoch, 24. April, 09.15 bis 10.45 Uhr
Ort: Plenar 1
•       Intraoperative Komplikationen – was ist typisch und was ist zu
tun?
•       Management der Duodenalstumpfinsuffizienz
•       Postoperatives Komplikationsmanagement – endoskopisch
•       Bronchusverletzungen – wie behandeln und wann Tracheotomie?
•       Hiatal Herniation after minimally invasive esophagectomy –
Treatment pathway and the role of robotic surgery
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/presentation/656032

Academic surgical oncology – integrated approach from basic research to
clinical health care for upper GI and HPB cancer
Termin: Donnerstag, 25. April, 08.00 bis 08.15 Uhr
Ort: Mehrzweckfläche (MZF) 3 (Übertragung via Livestream vom DCK
2024-Kongress in Leipzig)
Teil der Session: Joint JSS/DGCH Session
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/presentation/659106

Die Entwicklung der Ösophagustumorchirurgie – von Pioniertaten zu High-
Tech
Termin: Donnerstag, 25. April, 09.15 bis 09.36 Uhr
Ort: Saal 1 (Übertragung via Livestream vom DCK 2024-Kongress in Leipzig)
•       Teil der Session: Geschichte der Chirurgie aktuell
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/presentation/657286

TIVITA - HSI Ösophaguskarzinom
Termin: Donnerstag, 25. April, 17.42 bis 17.51 Uhr
Ort: Saal 1 (Übertragung via Livestream vom DCK 2024-Kongress in Leipzig)
•       Teil der Session: CTAC Preisträgersitzung - Innovationen für die
digitale Chirurgie
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/session/112820

Onkologische Viszeralchirurgie – Aktuelle Publikationen, die man kennen
muss!
Termin: Freitag, 26. April, 11.15 bis 12.45 Uhr
Ort: Mehrzweckfläche (MZF) 3 (Übertragung via Livestream vom DCK
2024-Kongress in Leipzig)
•       Hepatobiliäre Chirurgie
•       Chirurgie des unteren Gastrointestinaltraktes
•       Chirurgie des oberen Gastrointestinaltraktes
•       Studienlage OGI onkologisch - was man wissen muss
•       Endokrine Chirurgie
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/session/112889

State of the art in Gl surgery - today and tomorrow
Termin: Freitag, 26. April, 14.00 bis 15.30 Uhr
Ort: Mehrzweckfläche (MZF) 3 (Übertragung via Livestream vom DCK
2024-Kongress in Leipzig)
State of the art in colon cancer surgery
•       Surgery in Crohn´s disease – state of the art
•       Gastric cancer – the Asian perspective
•       State of the art in esophageal cancer surgery in Europe
Link: https://apps.m-anage.com/dck2024/de-DE/pag/session/112850

****************************************************************
Online-Pressekonferenz anlässlich
des 141. Deutschen Chirurgie Kongresses (DCK 2024)
„Gemeinsam lernen und heilen“

Termin: 15. April 2024, 10.00 bis 11.30 Uhr
Link zur Teilnahme:
https://attendee.gotowebinar.com/register/4565734566190714717

Vorläufige Themen und Referenten:

141. Deutscher Chirurgie Kongress (DCK 2024): Highlights
Professorin Dr. med. Christiane Bruns
Direktorin der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Tumor- und
Transplantationschirurgie der Uniklinik Köln und stellvertretende Leiterin
des Centrums für Integrierte Onkologie (CIO) Köln
DGCH-Präsidentin 2023/2024

Innovationen in der Chirurgie: personalisierte Präzisionschirurgie,
Prähabilitation, Robotik, VR und KI am Beispiel Speiseröhrenkrebs
Professorin Dr. med. Christiane Bruns

Diagnose Bauchfellkrebs: State of the Art der Therapie
Professor Dr. med. Dr. h.c. Pompiliu Piso
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Krankenhaus
Barmherzige Brüder Regensburg
DGAV-Präsident

Gesundheitsrisiko Kinderspielzeug – Update aus Sicht der Kinderchirurgie
Professorin Dr. med. Felicitas Eckoldt
Klinikdirektorin, Klinik für Kinderchirurgie, Universitätsklinikum Jena

Kriegs- und Katastrophenverletzungen – für den Ernstfall bereit sein: Was
erwartet Chirurginnen und Chirurgen?
Professor Dr. Dietmar Pennig
Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und
Unfallchirurgie (DGOU)

Krankenhausreform: jetzt die Weichen für eine gute Versorgung in der
Chirurgie auch morgen sicherstellen
Professor Dr. med. Thomas Schmitz-Rixen
Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)

Anpassung der chirurgischen Weiterbildung im Rahmen der Krankenhausreform:
notwendige Schritte
Professor Dr. med. Dr. h.c. Hans-Joachim Meyer
Präsident Bundesverband der Deutschen Chirurgie (BDC)

Moderation: Dr. Adelheid Liebendörfer, Pressestelle DCK 2024

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Herausragende Forscher*innen in der Onkologie mit dem Deutschen Krebspreis ausgezeichnet

Für ihre exzellenten Arbeiten in der Krebsmedizin und -forschung erhalten
Prof. Dr. Michaela Frye, Prof. Dr. Lena Maier-Hein, beide Deutsches
Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg, und Prof. Dr. Claus Rödel,
Universitätsklinikum Frankfurt, den Deutschen Krebspreis 2024. Der Preis
der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung zählt zu
den höchsten Auszeichnungen in der Onkologie und wird jährlich in den
Sparten „Experimentelle Forschung“, „Translationale Forschung“ und
„Klinische Forschung“ vergeben. Im Rahmen des diesjährigen Deutschen
Krebspreises erhält Prof. Dr. Stephanie Stock von der Uniklinik Köln den
Sonderpreis „Versorgungsforschung“, der erstmalig vergeben wird.

Neuartige therapeutische Strategien auf Basis von RNA-Modifikationen

In der Kategorie „Experimentelle Forschung“ erhält Michaela Frye, Leiterin
der Abteilung „Regulatorische Mechanismen der Genexpression“ am DKFZ, den
Deutschen Krebspreis für ihre wegweisenden Forschungsarbeiten über
chemische RNA-Modifikationen, die zur Entwicklung von Krebs,
Metastasierung und Therapieresistenz beitragen. Die Arbeitsgruppe von Frye
ist führend in diesem Forschungsgebiet. Frye wies beispielsweise erstmalig
nach, dass Mutationen in RNA-modifizierenden Enzymen Erkrankungen
verursachen können. Sie entdeckte dabei neue biologische Mechanismen, die
entscheidend zur Tumorentwicklung und zur Chemotherapie-Resistenz
beitragen. Unter anderem zeigte das Team um Frye, dass spezifische RNA-
Modifikationen in Mitochondrien – Zellorganellen, die auch als Kraftwerke
der Zelle bezeichnet werden – an der Metastasenbildung maßgeblich
beteiligt sind. Aggressive, metastatische Krebszellen nutzen
Mitochondrien, um ihren Energiestoffwechsel dynamisch an neue zelluläre
Umgebungen anzupassen. Mitochondriale RNA-Modifikationen fördern die
Ausbreitung von Krebszellen, indem sie die Proteinsynthese antreiben und
dabei die metabolische Flexibilität von aggressiven, invasiven und
metastasierenden Kopf-Hals-Karzinomen erhöhen. Inhibitoren mitochondrialer
RNA-Modifikationen könnten daher ein neues Behandlungskonzept gegen
Metastasenbildung darstellen.

Neue Methoden der KI-gestützten Bildgebung in der onkologischen Chirurgie
etabliert

Die diesjährige Krebspreisträgerin für „Translationale Forschung“, Lena
Maier-Hein, hat Pionierarbeit zur Methodenentwicklung der KI-basierten
Bildgebung bei onkologischen Operationen geleistet. Die
Diplominformatikerin leitet am DKFZ die Abteilung „Intelligente
Medizinische Systeme“ und ist geschäftsführendes Direktoriumsmitglied des
Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg. Maier-Hein
ist als Professorin sowohl an der Medizinischen Fakultät als auch an der
Fakultät für Mathematik und Informatik der Universität Heidelberg tätig.
Ihre Forschung trägt maßgeblich dazu bei, dass die onkologische Chirurgie
nicht nur von exzellenter individueller Expertise des Operateurs abhängt,
sondern dass zunehmend auch die KI nutzenbringend zum Einsatz kommt. Die
von Maier-Hein entwickelten KI-basierten Methoden eröffnen eine völlig
neue Art der intra-operativen Bildgebung, die in Echtzeit sowohl Struktur
als auch Funktion von Gewebe darstellt. Der Einsatz von KI könnte so
Abläufe während der Operation optimieren und die Behandlungsqualität für
Krebspatient*innen verbessern. Zudem haben ihre Arbeiten zur klinisch
relevanten Validierung von KI-Algorithmen neue Maßstäbe in der
translationalen medizinischen Bildverarbeitungsforschung gesetzt.

Therapieoptimierung des Rektumkarzinoms durch Vielzahl von Studien

Die Auszeichnung mit dem Deutschen Krebspreis in der Kategorie „Klinische
Forschung“ erhält Claus Rödel, Direktor der Klinik für Strahlentherapie
und Onkologie am Universitätsklinikum Frankfurt sowie Professor an der
Goethe-Universität und Direktoriums-Mitglied des Universitären Centrums
für Tumorerkrankungen (UCT) Frankfurt. Er ist ein international
renommierter Experte für die multimodale Behandlung des Rektumkarzinoms
und langjähriger Sprecher der German Rectal Cancer Study Group (GRCSG). In
Kooperation mit der Assoziation Chirurgische Onkologie sowie den
Arbeitsgemeinschaften Internistische Onkologie und Radiologische Onkologie
der Deutschen Krebsgesellschaft hat die GRCSG in den vergangenen 25 Jahren
eine Vielzahl prospektiver, randomisierter Studien zur Therapieoptimierung
des Rektumkarzinoms durchgeführt. Diese fanden weltweit Beachtung und
führten teilweise zur Etablierung neuer Standardtherapien, wie
beispielsweise die neoadjuvante Radiochemotherapie vor Operation oder die
Entwicklung der sogenannten „totalen neoadjuvanten Therapie“. Nach diesen
neoadjuvanten Behandlungskonzepten kann unter bestimmten Voraussetzungen
eine Operation vermieden und ein Organerhalt ermöglicht werden. Dies hat
die Behandlungsoptionen bei Patient*innen mit Rektumkarzinom entscheidend
erweitert.

Sonderpreis für „Versorgungsforschung“: verbesserte Versorgung von Frauen
mit erblicher Belastung für Brust- und Eierstockkrebs

Erstmalig wird im Rahmen des Deutschen Krebspreises ein Sonderpreis für
„Versorgungsforschung“ vergeben. Dieser geht an Stephanie Stock für ihre
Pionierarbeit zur Stärkung der Patient*innenzentrierung sowie zur
Kompetenzsteigerung der Pflegefachkräfte in der onkologischen Versorgung.
Die Professorin für angewandte Gesundheitsökonomie und patientenzentrierte
Versorgung und Kommissarische Leiterin des Instituts für
Gesundheitsökonomie und Klinische Epidemiologie an der Uniklinik Köln
konnte mit ihrer Forschung die Versorgung von Frauen mit einer erblichen
Belastung für Brust- und Eierstockkrebs erheblich verbessern. Frauen mit
einer nachgewiesenen BRCA1/2-Mutation haben ein erhöhtes Risiko, an Brust-
oder Eierstockkrebs zu erkranken. Sie haben mehrere Optionen zur
Prävention, hierzu zählt etwa eine intensivierte risikoadaptierte
Früherkennung oder auch eine Mastektomie, eine vollständige oder teilweise
Entfernung der Brust. Mit ihrer Arbeit fördert Stock die
Gesundheitskompetenz der Betroffenen sowie die partizipative
Entscheidungsfindung. Unter ihrer Leitung wurde das erste evidenzbasierte
Entscheidungscoaching für Frauen mit einer BRCA1/2-Mutation entwickelt,
das in Deutschland vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur
Implementierung in die Regelversorgung empfohlen wurde.

Der Deutsche Krebspreis
Der Deutsche Krebspreis wird seit 1986 jährlich zu gleichen Teilen für
hervorragende Arbeiten im deutschsprachigen Raum verliehen:
- in der experimentellen onkologischen Grundlagenforschung
(experimenteller Teil),
- in der translationalen Forschung (Transfer experimenteller
Forschungsergebnisse in den klinischen Bereich),
- in der Tumordiagnostik und -behandlung (klinischer Teil).

Jede Kategorie ist mit 7.500 Euro dotiert. Stifter des Deutschen
Krebspreises sind die Deutsche Krebsgesellschaft und die Deutsche
Krebsstiftung. Mehr auf https://www.deutscher-krebspreis.de

Wissen aus erster Hand – die Deutsche Krebsgesellschaft e. V.
Die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. (DKG) – eine Nachfolgeorganisation
des 1900 gegründeten „Comité für Krebssammelforschung“ – ist die größte
wissenschaftlich-onkologische Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum.
Die über 8.300 Einzelmitglieder in 25 Arbeitsgemeinschaften, die 16
Landeskrebsgesellschaften und 36 Fördermitglieder sind in der Erforschung
und Behandlung von Krebserkrankungen tätig. Die DKG engagiert sich für
eine Krebsversorgung auf Basis von evidenzbasierter Medizin,
Interdisziplinarität und konsequenten Qualitätsstandards, ist
Mitinitiatorin des Nationalen Krebsplans und Partnerin der „Nationalen
Dekade gegen Krebs“.
https://www.krebsgesellschaft.de/

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